Neuenthüllung auf der Brehminsel

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Public Art Ruhr – Neuenthüllungen“ der RuhrKunstMuseen wird am Dienstag, 21. Juni, um 12 Uhr die Skulptur „Insel Werden 1984 – heute“ von Maria Nordman der Öffentlichkeit neu präsentiert. Aus diesem Anlass spricht Maria Nordman um 16 Uhr im Gartensaal des Museum Folkwang, Museumsplatz 1, mit Tobia Bezzola, Direktor Museum Folkwang, über ihre Arbeit. Die Künstlerin schuf 1985 ein Werk für die Brehminsel in Werden. „Insel Werden 1984 – heute“ besteht aus zwei auf einer Nord-Süd-Achse angeordneten Torbögen: der eine aus grob bearbeitetem Basalt-Lava-Gestein, der andere fein gearbeitet aus hellem Sandstein. Die Restaurierung des Werks konnte durch die Unterstützung der Brost-Stiftung und der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. realisiert werden.

Für Nordman sind Licht, Luft, Erde und Wasser, kurz die Naturelemente, nicht nur Ausgangspunkt ihrer Arbeiten, sondern integraler Bestandteil. Die Documenta-Teilnehmerin kreiert Orte der Zusammenkunft und der Teilhabe. Das soziologische Umfeld denkt sie bei ihren ortspezifischen Arbeiten stets mit. Um 12.22 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem die Sonne im Zenit steht, spielt daher auf Wunsch der Künstlerin das Orchester des Gymnasiums Essen-Werden.

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