Essen

Neue Strategie bei Ikea: Welche Folgen das für den Neubau in Essen hat

Auf dem ehemaligen Thyssen-Krupp-Gelände soll der Ikea in Essen entstehen.
Auf dem ehemaligen Thyssen-Krupp-Gelände soll der Ikea in Essen entstehen.
Foto: Blossey/ Funke Foto Services

Essen. Ikea hat eine neue Expansionsstrategie. Was erst einmal ziemlich abstrakt klingt, hat im Ruhrgebiet weitreichende Folgen.

So hat das schwedische Unternehmen etwa vom geplanten Bau einer neuen Filiale in Bottrop Abstand genommen. „Die dezentrale Lage des Grundstücks abseits des Stadtzentrums ist nicht mehr zukunftsfähig" sagte Johannes Ferber, Expansionschef von Ikea Deutschland, am Mittwoch. (Hier alle Infos).

„Alles auf Anfang“ beim neuen Ikea

Auch für das geplante Projekt auf dem ehemaligen Thyssen-Krupp-Gelände in Essen hat die neue Strategie Konsequenzen. Vier Jahre wurde geplant, doppelt so groß wie der bisherige an der Altendorfer Straße sollte der neue Ikea werden.

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„Wir fangen an, das Projekt komplett neu zu denken: Alles auf Anfang“, sagte Pressesprecherin Chantal Gilsdorf der WAZ. „Die alte Zeitschiene ist sicher nicht mehr zu halten“.

Für 2020 war bisher die Eröffnung der neuen Filiale geplant. Mit zwei bis drei Jahren Verzögerung müsse man jetzt wohl rechnen.

Passt der bisherige Standort besser zur neuen Strategie?

Was einem zu denken gibt, ist die Tatsache, dass der bisherige Standort alle Eigenschaften vereint, die der neue haben soll. Gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, weil die jüngeren Kunden „nicht mehr so Auto-fokussiert“ seien und Nähe zur Innenstadt.

Hätte Ikea noch einmal die Wahl, der Möbelriese würde das Gelände an der Bottroper Straße womöglich nicht noch einmal kaufen. „Vielleicht wäre das so, ja“, sagt Gilsdorf. Jetzt wird das neue Projekt und alle bisherigen Pläne also noch einmal komplett analysiert. Und das kann dauern. (fr)

Den ganzen WAZ-Artikel kannst du hier nachlesen.

 
 

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