Neue Freiheit auf zwei Rädern

René Bucken und Vera Eckardt

Hassen Gariaoui hat allerhand zu tun: Um ihn herum düsen 25 Kinder auf Fahrrädern über den Übungsplatz der Jugendverkehrsschule. Der Sportlehrer und Sozialpädagoge übersetzt die Erklärungen der Polizei, denn alle Kinder sind Bewohner des nahegelegenen Flüchtlingsdorfes am Altenbergshof.

Viele von ihnen können zumindest schon ein bisschen Fahrrad fahren, deutsche Verkehrsregeln müssen sie jedoch erst noch erlernen. Doch das Miteinander im Straßenverkehr funktioniert laut Unterkunftsleiter Karim Elamrani schon ziemlich gut: „Das Training findet einmal pro Woche statt. Wir machen das erst seit vier Wochen, trotzdem fahren die Kinder schon super. Die lernen einfach wahnsinnig schnell.“

Eines von ihnen ist Isli. Der Zwölfjährige ist seit etwa zweieinhalb Monaten in Deutschland. Er ist begeistert von dem Fahrradtraining - und der Polizei: „Am Anfang wussten wir zum Beispiel nicht, was die Ampelfarben bedeuten. Die Polizisten haben uns alles erklärt und beigebracht, sie sind unsere Freunde.“ Ganz anders als in Albanien, Islis Herkunftsland. Dort seien die Polizisten „nicht so nett“.

Das ist eines der Ziele des Trainings. Natürlich sollen die Kinder für die Teilnahme am Straßenverkehr fit gemacht und ihnen das Thema Sicherheit näher gebracht werden. Die Polizei will aber auch Vorurteilen entgegen wirken und ihnen die Angst vor „den Uniformierten“ nehmen. Denn die haben in den Herkunftsländern der meisten Kinder nicht gerade wie hier in Deutschland den Ruf als „Freund und Helfer“ haben.

Essens Polizeipräsident Frank Richter lobt das Projekt als „ein Stück Wilkommenskultur. So können wir die Kinder für ein paar Stunden aus der Tristesse des Flüchtlingsheimes holen.“ Weitere Projekte wie ein Fahrradtraining nur für Frauen seien vorstellbar. Jedoch wolle man „keine Erwartungshaltungen produzieren, die man nicht einhalten kann. Es ist ein Anfang.“

Das Projekt ist für alle Beteiligten ein voller Erfolg, Isli wird sich auch weiterhin auf sein Fahrrad freuen können. Das Schönste für ihn? „Einfach mit dem Fahrrad herumfahren, ohne Angst haben zu müssen. Die Polizei ist ja da.“.

Hassen Gariaoui hat allerhand zu tun: Um ihn herum düsen 25 Kinder auf Fahrrädern über den Übungsplatz der Jugendverkehrsschule. Der Sportlehrer und Sozialpädagoge übersetzt die Erklärungen der Polizei, denn alle Kinder sind Bewohner des nahegelegenen Flüchtlingsdorfes am Altenbergshof.

Viele von ihnen können zumindest schon ein bisschen Fahrrad fahren, deutsche Verkehrsregeln müssen sie jedoch erst noch erlernen. Doch das Miteinander im Straßenverkehr funktioniert laut Unterkunftsleiter Karim Elamrani schon ziemlich gut: „Das Training findet einmal pro Woche statt. Wir machen das erst seit vier Wochen, trotzdem fahren die Kinder schon super. Die lernen einfach wahnsinnig schnell.“

Eines von ihnen ist Isli. Der Zwölfjährige ist seit etwa zweieinhalb Monaten in Deutschland. Er ist begeistert von dem Fahrradtraining - und der Polizei: „Am Anfang wussten wir zum Beispiel nicht, was die Ampelfarben bedeuten. Die Polizisten haben uns alles erklärt und beigebracht, sie sind unsere Freunde.“ Ganz anders als in Albanien, Islis Herkunftsland. Dort seien die Polizisten „nicht so nett“.

Das ist eines der Ziele des Trainings. Natürlich sollen die Kinder für die Teilnahme am Straßenverkehr fit gemacht und ihnen das Thema Sicherheit näher gebracht werden. Die Polizei will aber auch Vorurteilen entgegen wirken und ihnen die Angst vor „den Uniformierten“ nehmen. Denn die haben in den Herkunftsländern der meisten Kinder nicht gerade wie hier in Deutschland den Ruf als „Freund und Helfer“ haben.

Essens Polizeipräsident Frank Richter lobt das Projekt als „ein Stück Wilkommenskultur. So können wir die Kinder für ein paar Stunden aus der Tristesse des Flüchtlingsheimes holen.“ Weitere Projekte wie ein Fahrradtraining nur für Frauen seien vorstellbar. Jedoch wolle man „keine Erwartungshaltungen produzieren, die man nicht einhalten kann. Es ist ein Anfang.“

Das Projekt ist für alle Beteiligten ein voller Erfolg, Isli wird sich auch weiterhin auf sein Fahrrad freuen können. Das Schönste für ihn? „Einfach mit dem Fahrrad herumfahren, ohne Angst haben zu müssen. Die Polizei ist ja da.“.

Hassen Gariaoui hat allerhand zu tun: Um ihn herum düsen 25 Kinder auf Fahrrädern über den Übungsplatz der Jugendverkehrsschule. Der Sportlehrer und Sozialpädagoge übersetzt die Erklärungen der Polizei, denn alle Kinder sind Bewohner des nahegelegenen Flüchtlingsdorfes am Altenbergshof.

Viele von ihnen können zumindest schon ein bisschen Fahrrad fahren, deutsche Verkehrsregeln müssen sie jedoch erst noch erlernen. Doch das Miteinander im Straßenverkehr funktioniert laut Unterkunftsleiter Karim Elamrani schon ziemlich gut: „Das Training findet einmal pro Woche statt. Wir machen das erst seit vier Wochen, trotzdem fahren die Kinder schon super. Die lernen einfach wahnsinnig schnell.“

Eines von ihnen ist Isli. Der Zwölfjährige ist seit etwa zweieinhalb Monaten in Deutschland. Er ist begeistert von dem Fahrradtraining - und der Polizei: „Am Anfang wussten wir zum Beispiel nicht, was die Ampelfarben bedeuten. Die Polizisten haben uns alles erklärt und beigebracht, sie sind unsere Freunde.“ Ganz anders als in Albanien, Islis Herkunftsland. Dort seien die Polizisten „nicht so nett“.

Das ist eines der Ziele des Trainings. Natürlich sollen die Kinder für die Teilnahme am Straßenverkehr fit gemacht und ihnen das Thema Sicherheit näher gebracht werden. Die Polizei will aber auch Vorurteilen entgegen wirken und ihnen die Angst vor „den Uniformierten“ nehmen. Denn die haben in den Herkunftsländern der meisten Kinder nicht gerade wie hier in Deutschland den Ruf als „Freund und Helfer“ haben.

Essens Polizeipräsident Frank Richter lobt das Projekt als „ein Stück Wilkommenskultur. So können wir die Kinder für ein paar Stunden aus der Tristesse des Flüchtlingsheimes holen.“ Weitere Projekte wie ein Fahrradtraining nur für Frauen seien vorstellbar. Jedoch wolle man „keine Erwartungshaltungen produzieren, die man nicht einhalten kann. Es ist ein Anfang.“

Das Projekt ist für alle Beteiligten ein voller Erfolg, Isli wird sich auch weiterhin auf sein Fahrrad freuen können. Das Schönste für ihn? „Einfach mit dem Fahrrad herumfahren, ohne Angst haben zu müssen. Die Polizei ist ja da.“.

Hassen Gariaoui hat alle Hände voll zu tun: Um ihn herum düsen 25 begeisterte Kinder auf Fahrrädern über den Übungsplatz der Jugendverkehrsschule an der Grillostraße. Der Sportlehrer und Sozialpädagoge übersetzt die Erklärungen der Polizei, denn alle Kinder sind Bewohner des nahegelegenen Flüchtlingsdorfes am Altenbergshof.

Viele von ihnen können zumindest schon ein bisschen Fahrrad fahren, das richtige Verhalten im Straßenverkehr müssen sie jedoch erst noch erlernen. Doch das Miteinander funktioniert laut Unterkunftsleiter Karim Elamrani, der wie Hassen Gariaoui für European Homecare, den Betreiber des Flüchtlingsdorfes, arbeitet, schon ziemlich gut: „Das Training findet einmal pro Woche für zwei Stunden statt. Wir machen das erst seit vier Wochen, trotzdem fahren die Kinder schon super. Die lernen einfach wahnsinnig schnell.“

Eines von ihnen ist Isli. Der Zwölfjährige ist seit etwa zweieinhalb Monaten in Deutschland. Er ist begeistert von dem Fahrradtraining - und der Polizei: „Am Anfang wussten wir zum Beispiel nicht, was die Ampelfarben bedeuten. Die Polizisten haben uns alles erklärt und beigebracht, sie sind unsere Freunde.“ Ganz anders als in Albanien, Islis Heimat. Dort seien die Polizisten „nicht so nett“.

Die Polizei als Freund und Helfer kennenzulernen - auch das ist eines der Ziele des Trainings. Natürlich sollen die Kinder für die Teilnahme am Straßenverkehr fit gemacht und ihnen das Thema Sicherheit näher gebracht werden. Die Polizei will aber auch Vorurteilen entgegenwirken und ihnen die Furcht vor Menschen in Uniform nehmen. „Viele Kinder verbinden schlechte Erinnerungen mit Militär und Polizei, einige sind schwer traumatisiert“, weiß Hassen Gariaoui, „hier sammeln sie erstmals positive Erfahrungen mit einer Ordnungsmacht.“

„Wir hoffen, dass die Kinder ihre guten Erfahrungen an die Eltern weitergeben und so als Multiplikatoren fungieren“, sagt Hauptkommissar Jürgen Tonscheidt, der für die Verkehrsschule verantwortlich ist. Auch Essens Polizeipräsident Frank Richter lobt das Projekt. Für ihn ist es nicht nur ein wichtiges Stück Willkommenskultur, „wir wollen die Kinder für ein paar Stunden aus der Tristesse des Flüchtlingsheimes holen“.

Derweil sind die zwei Stunden Radfahren fast vorbei. Der Abschied vom Zweirad und den Polizisten fällt allen schwer - „am liebsten würden die Kinder jeden Tag kommen“, sagt Jürgen Tonscheidt. Warum, erklärt Isli: „Einfach mit dem Fahrrad herumfahren ist schön. Und Angst muss ich dabei auch nicht haben: die Polizei ist ja da.“