Neue Bäume im Grugapark dank Spende

Der Pfingststurm war über Essen gefegt, da spendete „Bäcker Peter“ kurz darauf 30 000 Euro. Von diesem Geld sind jetzt die ersten Bäume im Grugapark gepflanzt worden. Umweltdezernentin Simone Raskob bedankte sich bei Peter: „Sein großes Engagement hat erheblich dazu beigetragen, dass wir die Schäden etwas abfedern konnten.“

Nach „Ela“ hatte die Bäckereikette einen Monat lang in ihren Filialen so genannte Gruga-Brötchen verkauft. Dabei kamen mehr als 30 000 Euro zusammen. Bei den nun gepflanzten Bäumen handelt es sich um seltene Arten. Auf Höhe der Farbenterrassen wird ein „Taschentuchbaum“ Wurzeln schlagen. „Vor Ela hatten wir zwei Taschentuchbäume, die leider beide dem Sturm zum Opfer gefallen sind“, berichtete Gruga-Sprecher Eckhard Spengler.

Weitere Neuanpflanzungen sind der Baumoleander, Zierkirschen, Tulpenbäume, Hopfenbuchen, Amberbäume, Götterbäume und der Lederhülsenbaum. Bei der Anschaffung der seltenen Bäume hat der Grugapark mit einer Hamburger Baumschule zusammengearbeitet, mit der er seit Jahrzehnten kooperiert. Dadurch habe er die Schmuckstücke zu erheblich günstigeren Konditionen erhalten. „Der Grugapark ist eine Institution für alle Essener Einwohner. Ich selbst war schon als Kind oft hier, danach mit meinen eigenen Kindern und künftig auch mit meinen Enkelkindern“, sagte Bäckermeister Klaus Peter.

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