Essen

Nach den tödlichen Schüssen im April: Mordprozess um Streit in libanesischer Großfamilie geht los

Bei der Schießerei in der Essener Innenstadt wurde ein Mann (21) tödlich verletzt.
Bei der Schießerei in der Essener Innenstadt wurde ein Mann (21) tödlich verletzt.
Foto: KDF-TV

Im April wurde ein junger Mann (21) mehrfach angeschossen

Zwei Monate später starb er an seinen Verletzungen

Zuvor hatte es eine Messerstecherei am Limbecker Platz gegeben

Alle Angeklagten gehören einer libanesischen Großfamilie an

Essen. Unter starkem Polizeischutz hat in Essen der Mordprozess um die tödliche Schießerei innerhalb einer libanesischen Großfamilie begonnen.

Hauptangeklagter ist ein vierfacher Vater. Er soll am 9. April vor einem Imbiss an der Friedrich-Ebert-Straße sechs Mal auf einen jungen Mann (21) geschossen haben soll. Das Opfer war rund zwei Monate später im Krankenhaus gestorben.

War das Motiv Rache?

Wenige Stunden vor der Tat war ein Bruder des Angeklagten durch einen Messerstich auf der Limbecker Straße schwer verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten.

Mitangeklagt sind ein weiterer Bruder und ein Neffe des Hauptangeklagten.

Zum Prozessauftakt hat sich noch keiner der Angeklagten zu den Vorwürfen geäußert.

(dpa/lin)

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