Essen

Sprengsatz-Fund in Essen und SEK-Festnahme: Mann (31) war offenbar ein durchgeknallter Stalker!

Das LKA und ein Entschärferteam begutachtete den Gegenstand.
Das LKA und ein Entschärferteam begutachtete den Gegenstand.
Foto: Stephan Witte / KDF-TV

Essen. Im Fall des Bombenfundes in einem Garten am Erlenkampsweg in Essen-Stoppenberg kann die Polizei Essen am Dienstag weitere Erkenntnisse veröffentlichen. Ein SEK führte in der Nacht von Montag auf Dienstag einen 31-Jährigen in Oberhausen ab.

Der mögliche Tatverdächtige ließ sich gegen 2:20 Uhr widerstandslos an der Antoniestraße im Stadtteil Klosterhardt festnehmen.

War Stalking das Motiv?

Eine Passantin hatte am Montag einen ominösen Gegenstand entdeckt. Die Polizei evakuierte aus Sicherheitsgründen drei der umliegenden Wohnhäuser. Entschärfer hatten den verdächtigen Gegenstand kontrolliert auf einem Feld an der Rodenseelstraße gesprengt.

Ein mögliches Motiv: Stalking. Das sagte ein Sprecher der Essener Polizei gegenüber DER WESTEN. So könnte das Anschlagsopfer im Umfeld des Fundorts wohnen.

„Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung“

Experten des Landeskriminalamt untersuchen jetzt die Überreste des gesprengten rohrähnlichen Gegenstandes. „Laut dem LKA ging eine konkrete Gefahr von dem Gegenstand aus, so dass eine kontrollierte Sprengung notwendig war", berichtet Polizei-Sprecher Christoph Wickhorst.

Dennoch bestehe der Verdacht, dass es sich um eine „unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtung“ handelen könnte.

(mb)

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