Monopoly bringt neue Städte-Edition „Essen“ heraus

Wo gibt’s die höchsten Mieten? Monopoly aktualisiert seine neue „Essen“-Edition.
Wo gibt’s die höchsten Mieten? Monopoly aktualisiert seine neue „Essen“-Edition.
Foto: Winning Moves
Nach der ersten Version, erschienen im Jahr 2006, gibt es künftig eine aktualisierte Fassung. Doch die Kettwiger Straße bleibt die Schlossallee.

Essen. Der Verlag "Winning Moves" bringt eine neue „Essen“-Edition des Brettspielklassikers „Monopoly“ heraus. Am nächsten Wochenende soll das Spiel offiziell vorgestellt werden.

Die neue „Essen“-Edition tritt die Nachfolge der ersten „Monopoly Essen“-Reihe an, die von 2006 bis etwa 2010 regulär erhältlich war. Fortan war das Spiel, bei dem auf der Kettwiger Straße (statt „Schlossallee“) die höchste Miete zu bezahlen war, nur noch gebraucht erhältlich.

Hersteller: Nachfrage war in den vergangenen Jahren enorm

Jetzt teilt der Verlag mit: Die Nachfrage sei in den letzten Jahren enorm gewesen – deshalb sei eine völlig überarbeitete Version herausgekommen, „inhaltlich und grafisch liebevoll“ sowie „hochwertig“. Sechs Monate lang ist an der neuen Stadtausgabe gearbeitet worden. „Die Stadt Essen“, teilt der Verlag mit, „hat so viele unterschiedliche Facetten, dass eine gute Mischung aus allen entstanden ist.“

Fest steht schon jetzt: Die Kettwiger Straße ist immer noch die teuerste Straße, doch an vielen anderen Feldern hat sich etwas geändert: War in der ersten Edition der Kamblickweg in Kray die billigste Straße (Original: Badstraße), ist es jetzt die Schützenbahn – das ist die Straße, die in unserer Stadt am Rathaus und unter der Rathaus Galerie entlang führt.

Zweitteuerstes Pflaster ist im Original die Parkstraße – in der ersten Stadt-Edition war es noch die Huyssenallee, in der neuen Version ist es der Limbecker Platz; die Huyssenallee wird zur neuen Bahnhofstraße (grüne Gruppe). Weitere Auffälligkeiten: Die Hafenstraße, an der das Stadion liegt, zählt im Spiel zur roten Straßengruppe - da sind schon relativ kostspielige Mieten fällig. Der „Opernplatz“ im Original ist auch bei „Monopoly Essen“ der Opernplatz - also dort, wo Aalto-Theater und RWE-Zentrale residieren. So richtig fundierte Ortskenntnisse scheinen die Macher der neuen Edition aber nicht zu haben: Die darbende Viehofer Straße, also der nördliche Teil der Fußgängerzone, ist im Spiel ein Teil der orangenen Gruppe – genau wie die Rüttenscheider Straße, um die es weiß Gott besser bestellt ist (Übersicht aller Straßen im neuen Essen-Monopoly).

Das neue „Monopoly Essen“ soll dem Vernehmen nach um 39,95 Euro kosten und wird am Samstag, 12. Dezember, im Geschäft „Saturn“, Limbecker Platz, ab 12 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt.

 
 

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