Messdienergruppe aus Essen sorgt für Chaos in Baden-Württemberg – Polizei rückt an

Eine Messdienergruppe aus Essen sorgte für Chaos in Baden-Württemberg. (Symbolbild)
Eine Messdienergruppe aus Essen sorgte für Chaos in Baden-Württemberg. (Symbolbild)
Foto: imago images / epd

Essen / Wolfach. „Die Wege des Herrn sind unergründlich“, heißt es ja im Volksmund so schön. Das bekam nun auch eine Messdienergruppe aus Essen im baden-württembergischen Wolfach zu spüren.

Denn der Spaziergang der 15-köpfigen Jugendgruppe aus Essen hatte einen Polizeieinsatz zur Folge.

Essen: Messdienergruppe auf Freizeitfahrt

Der Ausflug einer Messdienergruppe aus Essen sorgte auf einer Bundesstraße in der Nähe von Wolfach für mächtig Wirbel. Die Jugendliche und ihre Begleiter waren gerade auf dem Weg von dem Dörfchen Ippichen weiter ins rund zehn Kilometer entfernte Hausach.

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Dabei ließen sie sich scheinbar von der falschen Macht leiten. Ihr mobiles Navigationsgerät führte sie geradewegs in einen Tunnel. Ihn zu durchqueren war laut Angabe des Navigationsgeräts der kürzeste Weg zum Zielort. Doch eine Sache übersah die Gruppe.

Denn offenbar war die Navigation noch auf das Verkehrsmittel „Auto“ eingestellt - der Tunnel, durch den die Gruppe marschieren wollte, gehörte zu einer Bundesstraße und war für Fußgänger nicht freigegeben.

Polizei sicherte Verkehr

Dennoch folgten die Messdiener den Anweisungen ihrer Navigationshilfe gehorsam. Als Autofahrer die Ministrantengruppe erblickten, riefen sie die Polizei. Diese sicherte den Verkehr und führte die Gruppe anschließend aus der Dunkelheit.

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Auch bei der Polizei in Wolfach sorgte der Vorfall eher für ein Schmunzeln. So schrieb die Behörde in ihrer Mitteilung, die Wandergruppe sei mit dem Hinweis aus der Gefahrenzone gebracht worden, „dass auch die Wege des Herrn gewisse Gefahren bergen können.“

Auf eine hütende Hand konnten sich die Messdiener aber scheinbar verlassen. Verletzt wurde niemand. (dav)

 
 

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