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Massenschlägerei am Hauptbahnhof Essen: Zeugin lobt Arbeit der Bahn-Security und schildert, wie heftig die Auseinandersetzung war

Am Hauptbahnhof Essen hat es eine Massenschlägerei gegeben.
Am Hauptbahnhof Essen hat es eine Massenschlägerei gegeben.
Foto: Knut Vahlensieck / Funke Foto Services
  • Am Samstagabend hat es am Hauptbahnhof eine Massenschlägerei gegeben
  • Eine Zeugin schildert jetzt, wie sie den Vorfall erlebt hat - und lobt die Arbeit der Bahn-Security

Essen. Etwa 40 bis 50 Männer hatten sich am Samstag am Essener Hauptbahnhof geprügelt. Später gab es einen ähnlichen Vorfall im RE1 Richtung Duisburg. Auf Nachfrage erklärt die Polizei, dass sich die Männer im ersten Fall mit ihrer Kleidung voneinander unterschieden - ähnlich wie Hooligan-Gruppen.

Nun äußert sich eine 23-jährige Essenerin, die den Vorfall am Hauptbahnhof beobachtet hat und nicht namentlich genannt werden will. „Ich bin von der unteren Ebene des Bahnhofs auf die obere Ebene gelaufen und wollte mich an den Taxistand stellen. Plötzlich habe ich gesehen, dass immer mehr Leute kommen und eine große Gruppe bilden“. Sie sagt, die Prügelnden seien Schwarzafrikaner gewesen.

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Relativ schnell wären dann auch Security-Kräfte der Bahn dazugekommen. „Dass ich die Securities gesehen habe, war gut. Das hat mir ein gewisses Sicherheitsgefühl gegeben. Klar hatte ich Angst, deshalb hab ich mich ja auch dort hingestellt, wo es hell ist und nicht an den Parkplatz.“

Dass die zwei Gruppen in irgendeiner Art und Weise besonders gekleidet gewesen wären, kann die Zeugin so nicht bestätigen. „Das war eigentlich ein ziemlich bunter Haufen. Mir ist vor allen Dingen aufgefallen, dass die Securities das Ganze getrennt haben.“

„Die haben sich schon echt heftig geprügelt, Da ging ordentlich die Post ab“

„Dann habe ich mich dort an die Straße gestellt und versucht, Abstand zu nehmen. Die haben sich schon echt heftig geprügelt, da ging ordentlich die Post ab. Aber teilweise haben sie auch versucht, sich untereinander zu trennen.“

Polizisten, so sagt die Zeugin, hätte sie nicht gesehen. Die Bahn-Securites allerdings seien sehr schnell vor Ort gewesen, sodass plötzlich ein Teil der Männer geschlossen in eine Richtung geflohen sei.

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