Essen

Mario Barth macht sich über kranken Rentner aus Essen lustig

Mario Barth macht sich über einen Rentner aus Essen lustig.
Mario Barth macht sich über einen Rentner aus Essen lustig.
Foto: TVNOW / Sebastian Drüen

Essen. Ob Mario Barth lustig ist, darüber scheiden sich die Geister. Der Fall, den er in seiner Show „Mario Barth räumt auf“ vorstellt, ist es auf jeden Fall. Zumindest findet das Mario Barth.

Es geht nämlich um „Pipi-Geld“ in Essen. Pipi-Was?

Ja, richtig gehört. Der Rentner Günter Maleski will seine Heimatstadt auf eine sogenannte Pinkel-Prämie verklagen. Der Hintergrund: Maleski habe eine sehr schwache Blase.

Mario Barth berichtet über seltsamen Fall aus Essen

Wenn er aber in der Stadt herumspaziere und mal dringend muss, bleibt ihm nichts anderes übrig, als in eine Gaststätte zu gehen, dort etwas zu verzehren, um dann eben dort kostenfrei pinkeln zu können.

Geht auf Dauer ins Geld. Vor allem, weil Günter Maleski bei seinen Ausflügen recht häufig aufs Klo muss. Im Schnitt drei Mal am Tag. Dass dies an chronischen Prostata-Problemen liegt, wird in der Sendung mal eben verschwiegen. Ist ja auch nicht so witzig.

Der Spruch, dass „die Blase von Günter Maleski der Charlie Sheen der Organe“ sei, also „immer voll“, scheint da eher den Humor von Mario Barths Redakteuren zu treffen.

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Stadt Essen verklagt Stadt auf 180 Euro „Pipi-Geld“

Da die Stadt Essen aber keine kostenfreien öffentlichen WCs anbietet, verklagt er die Stadt nun auf 180 Euro „Pipi-Geld“ im Monat. Klingt logisch. Also für den Otto-Normal-Urinierer. Die Gerichte sahen das bislang eher anders. Zweimal hat Maleski schon verloren. Zuletzt vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster.

Die Stadt jedoch nimmt den Fall zum Anlass, um aktiv zu werden. Man wolle nun die Lebensmittelmärkte verpflichten, kostenlose Toiletten anzubieten, heißt es bei Mario Barth.

Supermarkt am Baldeneysee?

Blöd nur, dass das Günter Maleski noch nicht so wirklich reicht. Sein Einwand: „Ja, wenn ich gerade einkaufe, dann könnte es helfen. Aber ich bin auch gerne im Grünen. Da sind keine Toiletten. Oder am Baldeneysee. Ganz bekannter Ausflugsort. Da ist eine Toilette. Die ist abgeschlossen. Funktioniert auch nicht. Dann müssen sie da auch einen Supermarkt hinbauen.“

Stimmt auch wieder. Doch wo soll der nur stehen? Die Regattabahn kann ja schlecht abgerissen werden. Nun gut, jetzt verklagt Maleski das Sozialamt direkt. Doch auch da dürften die Chancen für sein Pinkel-Geld eher gering sein. Wir sind auf jeden Fall gespannt.

 
 

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