Lücke zwischen Radwegen ist jetzt geschlossen

Fulerum..  Die Stadt und die Essener Verkehrs AG haben den neuen Rad- und Fußweg auf der ehemaligen Evag-Busspurtrasse an der Fulerumer Straße eröffnet. Für Radfahrer bedeutet das Teilstück einen Lückenschluss zwischen den bereits bestehenden Radwegen an der Fulerumer Straße.

Mehr Platz für Fußgänger

Mit dem Umbau gelang eine Anbindung an den Gruga-Annental-Radweg am Mühlenbach. Die neue Trasse vervollständigt so das Radhauptroutennetz. Umweltdezernentin Simone Raskob und Bezirksbürgermeister Klaus Persch gaben die Strecke für den Verkehr frei.

Das neue Teilstück ist rund einen halben Kilometer lang und drei Meter breit. Radfahrer fahren nun sicher und bequem, getrennt vom Autoverkehr. Auch für Fußgänger hat sich der Umbau gelohnt, denn durch den Rückbau der Spurbusstrecke wurde auch die Fahrbahn verbreitert. Fahrzeuge, die sonst die Hälfte des Gehweges als Stellplatz nutzen mussten, können jetzt am Fahrbahnrand parken. Das bedeutet mehr Platz für Fußgänger und vor allem eine deutliche Verbesserung für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind.

Für den Umbau der Trasse durch das Amt für Straßen und Verkehr und die Evag wurden insgesamt 470 000 Euro investiert. Die Stadt trägt davon rund 70 000 Euro. Darin enthalten sind auch vier neue Fahrradbügel auf Höhe des Haupteingangs des Südwestfriedhofs. Um das Erscheinungsbild abzurunden, wird Grün und Gruga in den kommenden Wochen noch die Grünflächengestaltung anpassen.

Politik und Radverbände hatten schon vor der Stilllegung der Spurbusstrecke den Wunsch geäußert, diese als Fuß- und Radweg nutzbar zu machen. Die Bezirksvertretung III hatte die Verwaltung bereits 2006 gebeten, die Einrichtung eines Geh- und Radwegs auf der Trasse der ehemaligen Spurbusstrecke zu prüfen. Mit der Entscheidung der Evag, 2009 den Busbetrieb auf der Spurbusstrecke aufzugeben, wurde der Weg für die konkrete Planung eines Radweges frei. Das Amt für Straßen und Verkehr und die Evag erarbeiteten das Konzept gemeinsam und setzten es jetzt um. Die bestehenden Radwege endeten bislang am Haupteingang des Südwestfriedhofs.

 
 

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