Essen

Essen: Libanesische Clans sorgen für Angst - dramatischer Hilferuf: „So geht es nicht weiter!“

In der I. Weberstraße führte die Polizei Anfang Dezember eine Razzia gegen Szenelokale durch.
In der I. Weberstraße führte die Polizei Anfang Dezember eine Razzia gegen Szenelokale durch.
Foto: Justin Brosch

Essen. Nach den anhaltenden Problemen mit einigen kurdisch-libanesischen Clans in der nördlichen Innenstadt von Essen hat die Immobilien- und Standortgemeinschaft City Nord (ISG) ein dramatisches Schreiben formuliert. Davon berichtet die .

In dem Hilferuf werden „permanente Rechts- und Regelverstöße bis hin zu organisiertem kriminellen Verhalten“ bemängelt. Das Schreiben haben die ISG-Vorstände Frank Baumeister, Thomas Weden und Stefan Messink unterschrieben. Sie sind sich sicher: „So geht es nicht weiter!“

„Mafiaähnliche arbeitende Clans“ in Essen?

„Wir haben in der Vergangenheit Rechtsverletzungen bis hin zu Schwerstkriminalität erleben müssen, und die Ausschreitungen in den letzten Wochen zeigen nun ein Ausmaß, das vollkommen inakzeptabel ist“, schreiben sie.

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Es gebe Probleme mit „mafiaähnlich arbeitenden Clans“. Anwohner würden sich über Einschüchterungen beklagen, so die WAZ.

Streit zwischen Familien eskalierte 2016

Zuletzt sorgte libanesische Clans wieder für Negativschlagzeilen. Erst Anfang Dezember führten Polizei und Stadt eine große Razzia gegen mehrere bekannte Szene-Lokale durch. Auslöser dafür war der Sturm einer Teestube in der Burggrafenstraße.

Im März 2016 war ein Streit zwischen zwei Familien eskaliert, als ein 21-Jähriger auf der Friedrich-Ebert-Straße angeschossen wurde. Wenig später erlag er seinen Verletzungen.

 
 

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