Lehramtsstudium: Kritik an Verschiebung der Prüfungsfristen

Lehramts-Studenten mit alter Prüfungsordnung haben ein Jahr länger für den Abschluss ihrer Prüfungen.
Lehramts-Studenten mit alter Prüfungsordnung haben ein Jahr länger für den Abschluss ihrer Prüfungen.
Foto: dpa
Lehramtsstudenten mit alter Prüfungsordnung haben ein Jahr länger Zeit für den Abschluss. Warum der AStA der Uni Duisburg-Essen das kritisch sieht.

Essen.. Lehramts-Studenten, die nach der alten Prüfungsordnung studieren und noch nicht Bachelor oder Master, haben ein Jahr länger Zeit für den Abschluss ihrer Prüfungen. Diesen Schritt der Landesregierung beurteilt die Studierendenvertretung der Uni Duisburg-Essen, der AStA, kritisch.

„Der vorgelegte Gesetzesentwurf sieht eine Verlängerung der Auslauffristen um ein Jahr und erweiterte Härtefallregelungen vor“, erläutert der AStA jetzt. Er begrüße das zwar, aber „der AStA setzt sich weiterhin für eine komplette Abschaffung aller Auslauffristen ein. Nur dieser Schritt würde das Problem nicht nur verschieben, sondern aus der Welt schaffen.“

Ein Jahr Verlängerung der Fristen reiche nicht

Ein Jahr Verlängerung der Fristen reiche „hinten und vorne nicht“, sagt Tim Wübbels, Referent für Sozialpolitik im AStA. „So werden weiterhin Kommilitonen dazu gedrängt, sich auf das strikte Absolvieren von Prüfungen zu konzentrieren.“

Derzeit sind an der Universität Duisburg Essen etwa 3200 Lehramtsstudierende in die alte Landesprüfungsordnung eingeschrieben und potenziell betroffen. „Bei dem momentanen Vorschlag handelt es sich außerdem nur um einen Kabinettsentwurf, der bis zur endgültigen Verabschiedung des Gesetzes noch verändert werden kann“, sagt Chelsea Weedaall, die ebenfalls als Referentin für Sozialpolitik im AStA spricht. „Eine angekündigte Verlängerung kann nur etwas bringen, wenn sie rechtssicher wird.“

EURE FAVORITEN