Essen

In diesen Essener Läden kannst du kostenlos Trinkwasser bekommen – dafür musst du aber etwas mitbringen

Der Klimaschutzmanager der Stadt Essen, Christoph Schösser, Lucy Teske, „Glücklich Unverpackt“ und Teresa Deckert, Grüne Hauptstadt (v.li.) zeigen wie „Refill“ funktioniert.
Der Klimaschutzmanager der Stadt Essen, Christoph Schösser, Lucy Teske, „Glücklich Unverpackt“ und Teresa Deckert, Grüne Hauptstadt (v.li.) zeigen wie „Refill“ funktioniert.
Foto: Funke Foto Services

Essen. „Refill“ heißt die Bewegung, die sich quer durch Deutschland zieht. Im Ruhrgebiet sind bisher Essen und Witten beteiligt, weitere Städte sollen folgen.

Aber was bedeutet „Refill“ genau?

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Angenommen du hast gerade sehr viel Durst, es ist warm, aber du hast dein Portemonnaie vergessen und bis du zuhause bist, dauert es viel zu lange.

Dann kannst du in einen von derzeit 27 Essener Läden, Geschäften oder Kulturräumen gehen und dir dort Wasser geben lassen. Kostenlos!

Obdachlose können auch kostenlos nachfüllen

Vor allem für Obdachlose kann das eine gute Alternative sein, um kostenlos an Wasser zu kommen ohne zu betteln.

Der erste Gedanke hinter „Refill“ war aber gar nicht, den durstigen Mitmenschen zu helfen. Die Bewegung, die 2015 im englischen Bristol entstand und 2017 nach Hamburg überschwappte, soll ursprünglich auf die Mengen an Plastikmüll hinweisen, die jedes Jahr produziert werden.

Die „Refill“-Kampagne in Essen hat Christoph Schösser vom Umweltamt ins Rollen gebracht. Mittlerweile leiten er und Lucy Teske (Glücklich Unverpackt-Laden) die „Refill“-Bewegung in Essen.

Blauer Aufkleber kommt auf die Tür

Wenn ein Laden mitmachen möchte bei der Bewegung, dann muss er einem der beiden nur Bescheid geben und kurze Zeit später hat er einen blauen Aufkleber an der Tür, der anzeigt: Hier gibt es kostenloses Trinkwasser.

Eines ist allerdings wichtig bei der ganzen Bewegung: Du musst ein Gefäß, eine Flasche oder Ähnliches selbst mitbringen. Nur dann bleibt es kostenlos und vermeidet weiteren Plastikmüll.

27 Läden machen in Essen mit

In einigen Läden gibt es aber auch Flaschen zum Abfüllen zu kaufen.

In Essen sind unter anderem der Glücklich Unverpackt-Laden, die Druckertankstelle, der Freiraum Weberplatz, das Rathaus Essen, Tofino, die Stadtwerke Essen, das KaBü und die d.Bar dabei. Alle Läden, die an der Bewegung teilnehmen, findest du hier.

 
 

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