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Konzert von Ed Sheeran in Essen scheitert nicht an der Feldlerche – Warum es trotzdem weiter auf der Kippe steht

Das Konzert von Ed Sheeran in Essen wird nicht an der bedrohten Feldlerche scheitern.
Das Konzert von Ed Sheeran in Essen wird nicht an der bedrohten Feldlerche scheitern.
Foto: dpa

Essen. Aufatmen bei den Fans von Ed Sheeran. Das Konzert des britischen Popstars am Flughafen Essen/Mülheim wird nicht an der bedrohten Feldlerche scheitern. Das bestätigte die Stadt Essen auf Nachfrage von DER WESTEN.

Lange drohte der Artenschutz das Konzert zu kippen. Naturschutzverbände bangten um das Brutgebiet der Feldlerche und anderer geschützter Arten. Die angedachten 80.000 Zuschauer könnten die Heimat des Vögelchens zerstören, so ihre Befürchtung.

Konzert von Ed Sheeran drohte, an der Feldlerche zu scheitern

Denn all diese speziellen Vogelarten benötigen viel Platz zum Brüten. Dieser würde den Vögeln durch das Konzert genommen und möglicherweise zerstört werden, so die Argumentation von Artenschützern.

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Doch nun haben die Umweltämter der Städte Essen und Mülheim keine Bedenken mehr wegen der Tiere. Das Schutzkonzept des Veranstalters hat sie überzeugt.

Mit diesem Konzept konnte der Veranstalter überzeugen

Der Veranstalter will zeitweise die umliegenden Wiesen des Flughafens anmieten, sie mähen und so die Vögel quasi umsiedeln. So können sie nicht auf dem Gelände nisten, sondern direkt nebenan.

Gemähtes Gras ist für die Feldlerche für den Nestbau wichtig. Deshalb will der Veranstalter das Gras auf dem Gelände an sich nicht mähen. So könnte der Vogel das Gelände als nicht mehr attraktiv zum Nisten empfinden.

Weitere Hürden müssen genommen werden

Doch noch steht nicht fest, dass das Konzert wirklich stattfindet. „Das Artenschutzkonzept war nur die erste Hürde. Im nächsten Schritt müssen wir das Verkehrs - und Sicherheitskonzept prüfen“, so eine Sprecherin der Stadt Essen. Schließlich ist der Flugplatz kein ständiger Veranstaltungsort und für das Konzert werden zehntausende Besucher erwartet.

„Bis zum 28. Februar muss der Veranstalter die Konzepte einreichen. Dann beginnen wir mit der Prüfung“, so die Stadt Essen. Wann dann die endgültige Entscheidung fällt, ist noch unklar.

 
 

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