Essen

Kohlekonzern testet Blut von 200 Bergleuten auf krebserregende Stoffe

Die 200 Bergleute sollen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. (Symbolbild)
Die 200 Bergleute sollen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. (Symbolbild)
Foto: Jakob Studnar / FUNKE Foto Services

Essen. Der Essener Kohlekonzern RAG will von 200 Bergleuten das Blut auf die krebserregenden Stoffe PCB untersuchen.

PCB im NRW-Steinkohlenbergbau zwischen den 60ern und 80ern

Der Grund: Im NRW-Steinkohlenbergbau wurden zwischen den 60er und 80er Jahren PCB-haltige Stoffe aus brandschutztechnischen Gründen unter Tage eingesetzt. Im Jahr 2011 entschied eine internationale Konvention über ein weltweites Verbot.

An der RWTH Aachen werden in den kommenden Wochen 200 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bergleute zu einer Pilotstudie eingeladen, das berichtet die WAZ.

Die Studie soll zur Transparenz beitragen, so der stellvertretende RAG-Vorstandschef Peter Schrimpf gegenüber der WAZ. Die ersten Ergebnisse sollen Mitte des Jahres vorliegen.

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PCB soll nicht ins Trinkwasser gelangen

Bis jetzt stand eher die Sorge im Mittelpunkt, dass die im Bergbau eingesetzten PCB ins Trinkwasser gelangen könnten. Deshalb habe die RAG ein Konzept entwickelt, dass das Grubenwasser das Grundwasser nicht verunreinige.

Den ganzen WAZ-Artikel findest du hier >>

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