„Kluse“ jetzt offiziell wieder ein Denkmal

Die nach dem Brand vor zwei Jahren restaurierte Traditionsgaststätte „Zur Kluse“ hat jetzt offiziell die Denkmal-Plakette zurückerhalten.
Die nach dem Brand vor zwei Jahren restaurierte Traditionsgaststätte „Zur Kluse“ hat jetzt offiziell die Denkmal-Plakette zurückerhalten.
Foto: WAZ FotoPool
Die nach dem Brand vor zwei Jahren restaurierte Traditionsgaststätte „Zur Kluse“ hat jetzt offiziell die Denkmal-Plakette zurückerhalten.

Essen.. Seit gut zwei Wochen ist das traditionsreiche Ausflugslokal „Zur Kluse“ in Bredeney wieder geöffnet. Und seit gestern hat Inhaber Matthias Knutzen auch ganz offiziell die Denkmalplakette wieder. Das feierte er mit Stadtvertretern, darunter Bürgermeister Franz-Josef Britz, und weiteren Gästen mit Musik, Brotback-Aktion und Kostproben aus Küche und Keller. Rund zwei Jahre nach dem verheerenden Brand präsentiert sich das denkmalgeschützte Fachwerkhaus frisch renoviert und erweitert. In enger Zusammenarbeit mit Hedwig Rosker-Hansel von der Denkmalbehörde und Architekt Friedhelm Reska hatte Knutzen das Gebäude für rund eine Million Euro wieder herrichten lassen.

Wiese als Stellplatz?

„Die Eröffnung und die beiden ersten Wochen sind sehr gut gelaufen“, freut sich Knutzen - sieht man mal von verärgerten Gästen ab, die am Eröffnungswochenende auf dem kleinen Parkplatz nicht unterkamen, ihre Autos auf dem Gehweg in der Nähe abstellten - und prompt „Knöllchen“ kassierten. Da sich solche Tage mit großem Ansturm, so hofft der Gastronom, in Zukunft wiederholen können, gilt es, dass Parkproblem zu lösen. Doch das ist nicht so einfach.

„Der Architekt erarbeitet gerade Pläne, ob man vielleicht 20 zusätzliche Parkplätze auf der angrenzenden Wiese schaffen könnte“, sagt Knutzen. Ob allerdings die Umweltbehörde solche Pläne genehmigen wird, bleibt abzuwarten. Zudem würde es traditionsbewussten Gästen sicherlich wenig gefallen, wenn die charakteristische Einfahrt zum historischen Ensemble aus Kluse, Kapelle und Backhaus durch eine zusätzliche Parkfläche viel von ihrem ländlich-idyllischen Charme einbüßen würde.

 
 

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