Kleiderordnung beim Public Viewing auf dem Kennedyplatz

So sah das beim Public Viewing auf dem Kennedyplatz während der Weltmeisterschaft 2006 aus. Stimmung wie beim Sommermärchen 2006 wünschen die Veranstalter sich auch während der EM.
So sah das beim Public Viewing auf dem Kennedyplatz während der Weltmeisterschaft 2006 aus. Stimmung wie beim Sommermärchen 2006 wünschen die Veranstalter sich auch während der EM.
Foto: Remo Bodo Tietz, NRZ
  • Zu sehen sind alle Spiele der deutschen Elf. EM-Premiere ist am Sonntag, 12. Juni
  • 5000 Zuschauer finden vor der 32 Quadratmeter großen Leinwand Platz
  • Das Tragen von Bundesliga-Trikots ist unerwünscht

Essen. Beim „Sommermärchen“ 2006 war der Kennedyplatz Essens Freiluftarena Nummer eins. Dieses Märchen möchte die Essen Marketing Gesellschaft (EMG) beim Public Viewing während der Fußball-Europameisterschaft, die am Freitag beginnt, gerne fortschreiben. 5000 Zuschauer finden vor der 32 Quadratmeter großen Leinwand Platz. Hier die wichtigsten Infos vor dem Anpfiff.

Die deutsche Elf

Zu sehen sind alle Spiele der deutschen Mannschaft. EM-Premiere ist am Sonntag, 12. Juni, um 21 Uhr beim ersten Vorrundenspiel von Jogis Jungs gegen die Ukraine. Einlass in die Openair-Arena dann ist bereits ab 17 Uhr.

Die weiteren Partien: am Donnerstag, 16. Juni, ebenfalls um 21 Uhr gegen Polen, am Sonntag, 21. Juni, bereits um 18 Uhr gegen Nordirland. Einlass ist jeweils zwei Stunden vor dem Anpfiff. Sollten Schweini und Co es bis ins Finale am Sonntag, 10. Juli, in Paris schaffen, hieße das: sieben Mal Rudelgucken.

Und die Türkei?

Eigentlich sollten auch die Partien der türkischen Nationalmannschaft beim Public Viewing gezeigt werden. Das Interesse an den Karten für das Auftaktspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen Kroatien war jedoch so gering, dass die Veranstalter von einer Übertragung auf der Großbildleinwand absehen. Ob das zweite Gruppenspiel der Türkei am Freitag, 17. Juni, 21 Uhr, auf dem Kennedyplatz zu sehen sein wird, hängt davon ab, wie sich der Vorverkauf entwickelt.

Das dritte Vorrundenspiel der Türkei am Sonntag, 21. Juni, um 21 Uhr gegen Tschechien wird übertragen. Da die deutsche Elf am selben Tag antritt, gilt ausnahmsweise ein Tagesticket für beide Spiele: Ein Mal zahlen, zwei Mal gucken.

Die Hauptrunde

Ab dem Achtelfinale wird ein Spiel am Abend gezeigt und zwar das, das die meiste Spannung verspricht. Nur wenn die deutsche Elf nicht auf dem Platz stehen sollte, wird die Zuschauerkapazität verkleinert auf maximal 1000 Zuschauer.

Tickets

Karten gibt es zum Preis von 7,50 Euro an der Abendkasse und im Barcelona. Im Preis enthalten sind zwei Getränke (Bier 0,4 Liter; Wasser, Cola etc. 0,5 Liter). Jeder Besucher erhält außerdem eine aufblasbare Klatschstange.

Sicherheit: Szenekundige Beamten vor Ort

Der Kennedyplatz ist eingezäunt und über zwei Eingänge zugänglich. Bis zu 50 Ordner sollen dafür sorgen, dass alles friedlich bleibt.

Besucher müssen sich darauf einstellen, dass sie abgetastet werden. Taschen werden untersucht – nicht nur auf Pyrotechnik, die wie in jedem Stadion auch beim Public Viewing verboten ist. Getränke dürfen nicht mit in den Innenraum genommen werden, auch Fanfaren und Fahnenstangen sind nicht erlaubt. Es gibt sogar eine Kleiderordnung: Das Tragen von Bundesliga-Trikots ist unerwünscht. Die Veranstalter wollen so verhindern, dass es Ärger gibt, weil etwa Schalker und Dortmunder aufeinandertreffen.

Fußballfans, gegen die ein Stadionverbot verhängt wurde, können sich den Weg sparen. Sie erhalten keinen Einlass. Die Polizei wird vor Ort sein, auch mit szenekundigen Beamten. Die Botschaft: „Wir kennen unsere Pappenheimer.“

Während ein terroristischer Anschlag während der EM in Frankreich als denkbar gilt, sprechen die Veranstalter mit Blick auf das Public Viewing von einer „abstrakten Gefahr“.

 
 

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