Kirche St. Stephanus soll abgerissen werden

Holsterhausen..  Im Frühjahr 2008 mussten sich die katholischen Christen in Holsterhausen von der Kirche St. Stephanus an der Hausackerstraße verabschieden, die das Bistum aus Kostengründen aufgegeben hatte.

Die Kirche war dann laut Günter Oelscher, Vorstandsvorsitzender des Franz-Sales-Hauses und inzwischen auch der Heimstatt Engelbert, von der Heimstatt-Engelbert-Stiftung gekauft worden, die das Gebäude für die Heimstatt Engelbert GmbH nutzbar machen wollte. Erste Pläne, die Kirche weitgehend zu erhalten und dort eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe zu schaffen, konnten nicht realisiert werden.

„Die alten Pläne sind vom Tisch. Wir haben die Abbruchgenehmigung für die Kirche beantragt, das Verfahren läuft“, sagt Günter Oelscher. Allerdings wolle die Stadt auch wissen, wer den Abbruch vornehme und ein Abbruch - und Entsorgungskonzept sehen. Dieses, so Oelscher, werde rund 15 000 Euro kosten. Er gehe davon aus, dass es noch mindestens ein halbes Jahr dauern werde, bis man den Abbruch der Kirche in Angriff nehmen könne.

Wenn die Formalitäten erledigt und die Gebäude abgerissen seien, wolle die Heimstatt Engelbert dort bauen. Ein konkretes Konzept dafür werde gerade geprüft. Im Gespräch sei eine Kombination aus Wohnen und Bildung für Menschen mit geistiger Behinderung. „Eine Idee ist, dort Schulungen abzuhalten“, so der Vorstandsvorsitzende.

 
 

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