Schüler-Forschungsprojekte in New York vorgestellt

Der Projektkurs Biomedizin des Werdener Gymnasiums war zu Gast am Graduierungskolleg an der Cornell Universität in New York.
Der Projektkurs Biomedizin des Werdener Gymnasiums war zu Gast am Graduierungskolleg an der Cornell Universität in New York.
Foto: OH
Arbeitsgruppe des Essen-Werdener Gymnasiums präsentiert ihre Arbeiten in den USA. Ergebnisse kommen gut an.

Essen-Werden.  Im vergangenen Schuljahr hatte die Jahrgangsstufe Q1 des Werdener Gymnasiums die Gelegenheit, an Seminaren und Praktika teilzunehmen, um dann in den Arbeitsgruppen eigene Forschungsprojekte durchzuführen. Dazu gehörte der Projektkurs Biomedizin, bestehend aus 20 Schülerinnen und Schülern, der mit einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkolleg der Universität Duisburg-Essen (Universitätsklinikum) kooperiert.

Im September fand nun ein Treffen des Graduiertenkollegs bei den Projektpartnern an der Cornell University in New York statt. Dazu waren auch die Gymnasiasten mit ihren betreuenden Lehrkräften Christina Hermey und Dr. Marcus Kohnen eingeladen, um die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte vorzustellen. Die Präsentation erfolgte in den Räumlichkeiten des Memorial Sloan Kettering Cancer Center. Die Vorträge wurden einem anspruchsvollen Publikum vorgestellt, welches mit führenden Experten besetzt war. Dazu gehörten Prof. Kolesnick und seine Mitarbeiter aus New York, sowie Prof. Gulbins (Direktor des Instituts für Molekularbiologie), Prof. Fandrey (Direktor des Instituts für Physiologie) und Prof. Lang (Direktor des Instituts für Immunologie) von der Universität Duisburg-Essen.

Vorträge auf hohem Niveau

Die Schülerinnen und Schüler hielten Vorträge. Die Themen des Graduiertenkollegs beinhaltet elf Forschungsprojekte, u.a. aus den Bereichen Tumorforschung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei allen Projekten stehen Sphingolipide und deren Funktion und Einfluss auf zelluläre Prozesse im Forschungsfokus.

Für die Schülerinnen und Schüler waren die Vorträge auf Englisch eine Herausforderung, die sie bravourös umgesetzt haben. Die Zuhörer waren von den sprachlichen Kompetenzen sehr beeindruckt. Aber auch inhaltlich waren die Vorträge auf hohem Niveau, was auch daran erkennbar ist, dass einige Forschungsarbeiten bereits in einschlägigen Fachzeitschriften publiziert wurden. Auf die kritischen Fragen der Zuhörer entwickelte sich nach mancher leichten inhaltlichen Verunsicherung eine angeregte Diskussion.

Für die Werdener war diese Möglichkeit, eng am echten Forschungsbetrieb dabei sein können, ein einzigartige Erfahrung. Der Dekan der Cornell University hob in seiner offiziellen Begrüßung heraus, wie wichtig solche Projekte sind, in denen schon Schüler in Netzwerke mit der Universität gebracht werden.

 
 

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