200 Schüler auf der Bühne des Gymnasiums Werden

Großes Sommerkonzert des Gymnasiums Werden: Das Publikum war beeindruckt von den Chören und Orchestern der Schule.
Großes Sommerkonzert des Gymnasiums Werden: Das Publikum war beeindruckt von den Chören und Orchestern der Schule.
Foto: WAZ
Das traditionelle Sommerkonzert erzählte von fremden Ländern und Menschen. Ensembles beeindruckten das Publikum.

Essen-Werden.  „Von fremden Ländern und Menschen“: Das traditionelle Sommerkonzert des Werdener Gymnasiums hielt, was schon der Leitgedanke versprach. Zwei Auftritte, zweimal ein ausverkauftes Haus. Die Stimmung in der großen Aula war prächtig und verdienter Lohn für die Mitglieder der vier großen Ensembles der Schule, die Chöre und Orchester der Jahrgangsstufen 5 bis 8 und 9 bis 12.

Der erste Teil gehörte den jungen Musikern. Unter der Leitung von Jan Buhr und Thomas Hinz zelebrierten die Bläser des Orchesters Modugnos den Welthit „Volare“ in einer meditativen Variante und mit ganz eigenem Charme. Und dass die jungen Streicher das Orchester komplettierten, bereitete den Zuhörern zusätzliches Vergnügen.

Mit Spannung erwartet: der Auftritt des neuerdings von Zoe- Marie Ernst geleiteten Chores. Sensibel und bestimmt führte sie die jungen Sänger durch die anspruchsvolle Mehrstimmigkeit der ausgewählten Kompositionen. Des schwedischen Sommerpsalms etwa, der mit Begleitung des Streichorchesters sofort die gute Schulung der Mädchen und Jungen verdeutlichte. Der Eindruck verstärkte sich im anschließenden Gesang eines fiktiven stummen Kindes; Gestenreich und glockenklar erklangen die Chorstimmen. Zwei witzige Arrangements („Clear the line“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“) beschlossen den ersten Programmteil, dann übernahmen das Chor und Orchester der älteren Stufen.

Akustisches Gedicht

Unter der Leitung von Mechthild Notthoff bewältigte der Chor zunächst mit Hanfs Arrangement des Klassikers „What a wonderful world“ eine anspruchsvolle Aufgabe, die die A-Cappella-Qualitäten des Ensembles bestens herausstellten. Die ganz eigenen Versionen von „Thank you for the Music“ (Abba) und „Bohemian Rhapsody“ (Queen) zeigten auch hier die rhythmische Schulung der Schüler, die durch eine von Michael Kim geleitete kleine Combo hörenswert begleitet wurden.

Großes Finale, großes Orchester – gar prächtig dirigiert von Jan Buhr. Schon die Eröffnung des Titelthemas von „Der mit dem Wolf tanzt“ (John Barry) war ein akustisches Gedicht --wie auch das Trompetensolo von Frederic Bendel.

Die Werdener Variante von „An der schönen blauen Donau“ von Walzerkönig Johann Strauß oder zum Finale Bizets „Erste Carmensuite“: Schlussendlich standen gut 200 Schüler auf der Bühne – und die Zuschauer, die standen auch.

 
 

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