Kein Autohandel an der Fatih Moschee

Anwohner der Schalker Straße: Werner Dieker ( SPD), Peter Sager ( SPD ) , Silvia Blaskowski ( SPD) und Anwohnerin Marianne Scholz, die den Stein ins rollen brachte.
Anwohner der Schalker Straße: Werner Dieker ( SPD), Peter Sager ( SPD ) , Silvia Blaskowski ( SPD) und Anwohnerin Marianne Scholz, die den Stein ins rollen brachte.
Foto: WAZ FotoPool

Katernberg.  Die Nachbarn der Katernberger Fatih Moschee an der Schalker Straße werden wohl bald wieder ruhig schlafen können: Autohandel, wie auch Kfz-Werkstatt und Teilelager, sind an dieser Stelle nicht erlaubt: Das teilte die Stadt der Bezirksvertretung (BV) VI mit.

Noch vor rund zweieinhalb Monaten waren die Wellen hoch geschlagen. Neben der Moschee hatte sich ein Autohändler niedergelassen, die Anlieger berichteten von Betrieb und Schraubereien des Nachts und wendeten sich an den ehemaligen Ratsherrn und heutigen Seniorenbeauftragten in der BV VI Werner Dieker (wir berichteten).

Der fand schnell heraus, dass der Autohandel nicht genehmigt worden war, was jetzt auch offiziell die Stadt bestätigte: Es sei zwar eine Anfrage für den Bau einer Werkstatt sowie dem An- und Verkauf von Autos gestellt worden.

Da sich jedoch das Grundstück in einem allgemeinen Wohngebiet befinde, sei dies nicht zulässig und war somit vom Bauordnungsamt abgelehnt worden. Auch für das Vorhaben, ein Blockhaus zur Lagerung von Ersatzteilen zu errichten, erhielten die Antragsteller eine Absage.

Auch Absage für Blockhaus

Der Vorfall ist einer von zahlreichen rund um Kfz-Betriebe, die sich in den vergangenen Jahren auch in den Großräumen Altenessen und Borbeck ereignet haben.

 
 

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