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Erpresser vergiftet Lebensmittel: Katastrophen-App NINA warnt das gesamte Ruhrgebiet - darauf solltest du beim Einkauf achten

Mit diesen Aufnahmen fahndet die Polizei nach dem Supermarkt-Erpresser

Erpresser: Dieser Mann hat angedroht, deutschlandweit vergiftete Produkte in Supermarkt-Regale zu stellen. Mit fünf Babygläschen hat er das bereits getan. Jetzt bitte die Polizei Konstanz die Öffentlichkeit mit diesen Fotos um Hilfe.

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Essen. Ein Erpresser versetzt derzeit die Supermarkt-Kunden im gesamten Bundesgebiet in Angst. Der Mann hat bereits fünf Gläschen mit vergifteter Babynahrung in einem Supermarkt in Konstanz platziert. Er droht, bis Samstag 20 weitere Produkte zu vergiften und sie in Geschäften im Bundesgebiet zu verteilen.

Laut bild.de soll ein Erpresserbrief an Aldi, Rossmann, Lidl, DM, Müller, Edeka, Norma und Rewe gegangen sein. Die Polizei jagt den mutmaßlichen Erpresser derzeit mit einem öffentlichen Fahndungsfoto.

Warnung für das gesamte Ruhrgebiet

In der Zwischenzeit hat auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe reagiert. Über die Katastrophen-App NINA ging auch eine Warnung für das gesamte Ruhrgebiet raus, weil die Behörden die Erpressung sehr ernst nehmen.

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Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Erpresser seine Drohung wahr macht, sollen Verbraucher beim Einkauf besonders aufmerksam sein.

So kannst du dich schützen

Bitte achte auf beschädigte Produktverpackungen. Sei besonders aufmerksam, wenn es keinen Unterdruck gibt. Der Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern wölbt sich nach innen. Beim Öffnen ist dann das typische Knackgeräusch zu hören.

Die Drohung bezieht sich allerdings nicht nur auf Babynahrung in Gläsern. Deshalb solltest du auch auf Beschädigungen bei anderen Verpackungen achten. So könnte der Erpresser etwa planen, Giftstoffe mittels einer Spritze in Verpackungen zu spritzen. Selbst kleinste Einstichstellen könnten auf eine Manipulation des Erpressers zurückzuführen sein.

Wenn dir beim Einkauf verdächtige Produkte auffallen, solltest du Mitarbeiter im Supermarkt informieren. Wenn dir erst zu Hause etwas Ungewöhnliches auffällt und das Geschäft nicht mehr geöffnet hat, kannst du auch jederzeit direkt zur Polizei gehen.

 
 

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