Kampmannbrücke ab Montag gesperrt

Die Kampmannbrücke hat als Provisorium Jahrzehnte überdauert. Nun wird sie abgerissen.
Die Kampmannbrücke hat als Provisorium Jahrzehnte überdauert. Nun wird sie abgerissen.
Foto: WAZ FotoPool
  • Fahrzeuge, Radfahrer und Spaziergänger können die Brücke am Baldeneysee nicht mehr nutzen
  • Die Stadtwerke klemmen Versorgungsleitungen ab. In vier bis sechs Wochen wird die Brücke abgerissen
  • In 33 Monaten will die Stadt den 9,8 Millionen Euro teuren Neubau der Öffentlichkeit übergeben

Essen..  Die Kampmannbrücke am Baldeneysee zwischen Heisingen Kupferdreh ist vom heutigen Montag, 18. Juli, an gesperrt. Weder Autos noch Fußgänger oder Radfahrer können die Ruhr dort queren. Die betroffenen Buslinien 141 und 155 der Evag werden umgeleitet. In voraussichtlich 33 Monaten will die Stadt die neue Kampmannbrücke eröffnen, die an gleicher Stelle für rund 9,8 Millionen Euro gebaut wird.

Die heutige Vollsperrung markiert offiziell den Start des Projektes. Zunächst werden die Stadtwerke sämtliche Versorgungsleitungen, die über die alte Brücke führen, außer Betrieb setzen, was etwa vier bis sechs Wochen dauern soll. Anschließend beginnt der Abbruch.

Schilder weisen weiträumig auf die Vollsperrung hin. Radfahrer und Spaziergänger werden über die ehemalige Eisenbahnbrücke zwischen Stauseebogen und Hardenbergufer umgeleitet. Für die Dauer der Bauarbeiten fährt die Evag die Haltestelle Rote Mühle nicht an. Auf der Straße Königsiepen ist eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Die Kampmannbrücke wurde Anfang der 1950er Jahre errichtet, eigentlich als Provisorium. Die Stadt spricht längst von einer Dauerbehelfsbrücke, die aufgrund von Schäden nur wechselseitig befahrbar war.

Derweil sind die Bauarbeiten auf der Heisinger Straße beendet. Verlegt wurde ein provisorischer Belag. Wie die Stadt betont, fallen für die Anwohner keine Kosten an.

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