In der Minderzahl

Spießrutenlauf in Borbeck. Sehr geehrter Herr Heisterkamp, auch ich bin ein „Bürger Borbecks“ seit 73 Jahren, und Radfahrer. Es gibt leider rücksichtslose Radfahrer. Es gibt auch Autofahrer, die Gehwege und Radwege zu parken, es gibt Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner nicht im Griff haben. Die Hunde laufen wahllos auf den Wegen rum, rennen kläffend hinter Radfahrern her, oder werden an einer langen Leine geführt, so dass man als Radfahrer nicht vorbeikommt, Fußgänger die auf den gemeinsamen Wegen zu Dritt nebeneinander herlaufen. Und von all denen werde ich als Radfahrer mit unflätigen Ausdrücken beschimpft, wenn ich klingel. Zum Glück sind diese rücksichtslosen Zeitgenossen in der Minderzahl. Das Bild ( ) ist ja nicht auf der asphaltierten Auffahrt zum ehemaligen Güterbahnhof gemacht. Die asphaltierte Auffahrt ist drei Meter breit und sollte Platz genug für Fußgänger und Radfahrer haben. Außerdem gibt es in Borbeck viele Wege, die von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden, z.B. auf der anderen Bahnseite zwischen Möllhoven und Düppenberg. Von Spießrutenlauf habe ich bisher noch nichts gehört. Wenn ich ihre Ausführung lese, habe ich den Eindruck, dass sie ständig von Radfahrern umzingelt sind. Wenn ich den Rasen im Vorgarten mähe, habe ich jedes Mal den Brechreiz, wenn mir der Hundekot um die Ohren fliegt. Verursacht durch rücksichtslose Hundebesitzer. Wenn sie dafür sorgen, dass in Zukunft kein Hund mehr in unserem Vorgarten kotet, will ich mich stark dafür machen, dass die Raserei am Güterbahnhof aufhört. Beides ist unmöglich zu erreichen.