Essen

Illegales Rennen mitten in Essen: Das droht jetzt den beiden Rasern

Mitten in Essen lieferten sich zwei junge Männer ein Straßenrennen. (Symbolbild)
Mitten in Essen lieferten sich zwei junge Männer ein Straßenrennen. (Symbolbild)
Foto: iStock/AlexLinch

Essen. In Berlin wurden Raser, die ein illegales Rennen mitten in Berlin veranstaltet hatten, wegen Mordes zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

Offenbar null abschreckend für zwei junge Essener (beide 23). Die jungen Männern hatten sich am Freitagnachmittag mit gemieteten Luxusschlitten (ein 6er-BMW, ein Audi) ein Rennen geliefert.

Das hätte tödlich ausgehen können

Zeugen berichteten: Sie überfuhren immer wieder rote Ampeln. Das hätte tödlich ausgehen können - genau wie in Berlin, Köln oder anderswo.

Ein Unfall stoppte die beiden 23-Jährigen am Freitagabend. Verletzt wurde dabei niemand.

Besonders kreative Ausrede

Krass: Die 23-Jährigen riefen selbst die Polizei - und tischten den Beamten dann eine besonders kreative Ausrede auf. Angeblich hätten sie eine Schlägerei beobachtet, dabei sei einer der Schläger auf die Straße gestürzt und den BMW-Fahrer zu einem Ausweichmanöver gezwungen haben.

Dumm nur: Kein einziger Zeuge sah die Schlägerei. Nur dreistes Rasen, Überholen und über Rot fahren der beiden 23-Jährigen wurde zu Protokoll gegeben. Die Polizei glaubt deshalb: Die 23-Jährigen dachten sich die Geschichte nur aus, um bei der Versicherung besser wegzukommen.

Haftstrafe droht

Denn DER WESTEN erfuhr: Die Wagen sind Mietwagen. Für die beiden jungen Männer kann das jetzt richtig teuer werden.

Und das war noch nicht alles: Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs droht nun eine hohe Geldbuße oder eine fünfjährige Haftstrafe.

Mehr Nachrichten:

Illegales Autorennen mit 500-PS-Wagen - Essener Raser verursachen Unfall mitten im Berufsverkehr

Neue Dauer-Blitze an der B8! Damit will Duisburg die dreisten Autorennen stoppen

Illegale Autorennen: Hat Duisburg ein Raser-Problem?

 
 

EURE FAVORITEN