Essen

„Ich will nur Nahrung für meine Hilde“ - wie Walter Mönnich (89) um das Leben seiner schwerkranken Frau (86) kämpft

Walter Mönnich (89) pflegt seine Frau Hilde (86) seit fünf Jahren.
Walter Mönnich (89) pflegt seine Frau Hilde (86) seit fünf Jahren.
Foto: Knut Vahlensieck / FUNKE Foto Services

Essen. Walter Mönnich pflegt seit Jahren seine schwerkranke Frau Hilde. Die 86-Jährige leidet an Alzheimer und Parkinson. Hilde Mönnich hat die höchste Pflegestufe, bekommt Nahrung über eine Magensonde. Zwei mal täglich wird Möllich dabei von einem Pflegedienst unterstützt. Doch nun drohte die spezielle Nahrung für die Magensonde auszugehen. Von diesem Fall berichtet die „WAZ“.

„Ich will doch nur Nahrung für meine Hilde. Und ich weiß nicht, was ich noch tun soll“, so Walter Mönnich gegenüber der WAZ.

Spezielle Nahrung drohte, auszugehen

Das Problem: Weil seine Frau Hilde zuletzt immer wieder Probleme mit der Nahrung hatte und sich oft übergeben musste, ging die Nahrung zu früh aus. Doch weil er kein Rezept bekam, drohte Walter Mönnichs Frau Hilde das Essen auszugehen. Seine Ärztin wollte kein neues Rezept ausstellen.

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Nachwuchsfußballer des Jahres - zwei Kinder des Ruhrpotts mit Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet

Nachwuchsfußballer des Jahres - zwei Kinder des Ruhrpotts mit Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet

Nach sexuellen Übergriffen im Vorjahr - erhöhte Sicherheitsmaßnahmen bei „Essen Original“

-------------------------------------

Also wandte Mönnich sich an seine Krankenkasse. Die versprach Hilfe, doch die Zeit verstrich. „Ich habe mich darauf verlassen, dass es klappt. Sonst hätte ich bei einem anderen Arzt gefragt“, so Mönnich.

Doch erst als die WAZ sich einschaltete und bei Hausarzt Krankenkasse und dem Hersteller der Nahrung nachhakte, bekam Walter Mönnich die dringend benötigte Hilfe. Die Arztpraxis stellte das benötigte Rezept aus und die Krankenkasse will einen Experten schicken,der Mönnich eine zusätzliche Einweisung für die Nutzung der Sonde gibt.

Walter Mönnich will sich weiter um seine Frau kümmern

Nun ist er vor allem erleichtert und will sicher weiter um seine Frau kümmern: „Wir sind jetzt 64 Jahre verheiratet. Sie ist für mich wie ein neugeborenes Kind. Das gibt man auch nicht einfach ab. Außerdem bin ich mir sicher, das spüre ich, dass sie dann nicht mehr lange leben würde.“

Die komplette Geschichte kannst du bei der WAZ lesen

(fel)

+++++++++
Du willst immer wissen, was in Essen los ist? Dann klicke hier und hol dir den kostenlosen Essen-Newsletter von DER WESTEN.

 
 

EURE FAVORITEN