Essen

„Ich denke, dass die Entscheidung diskriminierend ist!“ Das sagt ProAsyl zum Aufnahmeverbot für Ausländer bei der Essener Tafel

Eine Frau bei der Essensausgabe einer Tafel. (Symbolbild)
Eine Frau bei der Essensausgabe einer Tafel. (Symbolbild)
Foto: Imago

Essen. „Ich denke, dass die Entscheidung nur noch Deutsche anzunehmen, diskriminierend ist.“ Klare Worte von der ProAsyl-Geschäftsführerin Inka Jatta.

Man habe bei dem Essener Flüchtlingsrat erst heute Morgen von der Einschränkung in der Essener Tafel erfahren - Die Entscheidung wurde direkt im Verein heiß diskutiert.

Jatta: „Grundsätzlich haben wir Verständnis für schwierige Beratungssituationen. Natürlich kann es sein, dass sich manche nicht benehmen können. Aber das gibt es auch genauso unter Deutschen.“

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Ausländerverbot in Essener Tafel: Das sagt der Vorsitzende zu der Entscheidung

Essener Tafel nimmt nur noch Deutsche an – Duisburger Kollegen: „Das ist ein fatales Signal‟

• Top-News des Tages:

Darum nimmt die Essener Tafel jetzt nur noch Deutsche auf

Kopfhörer schmilzt im Ohr: Schülerin (17) stirbt, als sie ihr Handy laden will

-------------------------------------

Alle direkt über einen Kamm zu scheren, sei nicht richtig. Viel mehr sei die Frage aufgekommen, warum den Unruhestiftern nicht die Karte für die Tafel abgenommen werde. „Das wäre doch die eigentliche logische Konsequenz anstatt alle auszuschließen.“

Fraglich sei, ob dieser Aufnahmestop nicht sogar gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoße, fügt Jatta noch hinzu. (jgi)

+++++++++
Du willst immer wissen, was in Essen los ist? Dann klicke hier und hol dir den kostenlosen Essen-Newsletter von DER WESTEN.

 
 

EURE FAVORITEN