Essen

Hundekopf samt Skelett im Schnee in Essener Park gefunden - erkennst du den Hund?

Drastisches Bild: Aus Rücksicht haben wir das Bild des Kadavers verpixelt. Dennoch soll der Hund wiedererkannt werden.
Drastisches Bild: Aus Rücksicht haben wir das Bild des Kadavers verpixelt. Dennoch soll der Hund wiedererkannt werden.
Foto: Privat
  • Essenerin entdeckt toten Hund im Schnee
  • Die Identifikation des Tieres fällt schwer
  • Denn: Nur Kopf, Pfoten und Halsband blieben erhalten - kannst du weiterhelfen?

Essen. Es ist eine grausige Entdeckung, die Fabia C. am Montagvormittag machte: In der Nähe des Isinger Parks entdeckte sie einen Hundekadaver. Vermutlich handelt es sich bei dem Vierbeiner um eine Französische Bulldogge.

Die Identifikation fällt jedoch schwer. Nur noch Kopf, Pfoten und das restliche Skelett sind erhalten geblieben. Der kleine Hundekörper war beinahe vollkommen vom Schnee verdeckt.

Wildtiere könnten den Kadaver angefressen haben

„Sein Körper sieht aus, als hätte er länger gelegen. Allerdings ist niemandem der tote Hund vor dem starken Schneefall aufgefallen“, erzählt Fabia C.. Weiter vermutet sie: „Andererseits haben auch die Wildtiere bei dieser Witterung Nahrungsknappheit, so dass es rasch gegangen sein könnte. “

Aufmerksam geworden ist sie über die Facebook Gruppe „Hunde in Essen“. Dort hatte ein Mann den Kadaver entdeckt. Seine Frau entschied dann, ein Bild und den Fundort bei Facebook hochzuladen.

„Außerdem telefonierte sie bereits mit dem Tierheim, das aber auf Grund der Witterungsverhältnisse nicht selber ausrücken konnte“, berichtet Fabia. Zuständig ist in solchen Fällen allerdings nicht das Tierheim. Im Essener Stadtgebiet entsorgen die Versorgunsbetriebe (EBE) die Tierkadaver.

„Ich las den Beitrag in der FB-Gruppe ‚Hunde in Essen‘ und da ich 2 Minuten vom Fundort entfernt wohne, war es für mich klar, dass ich den Hund da wegholen musste.“

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Identifikation des Hundes fällt schwer

Was neben Kopf und Pfoten noch auf das ursprüngliche Erscheinungsbild des Vierbeiners hinweist: Ein bordeauxrotes Halsband der Marke Trixi mit hellen kleinen Karos, in denen Knochen und Pfoten abgebildet sind.

Darüber hinaus hat der Hund schwarz-weißes Fell und eine gräuliche Schnauze. Die Pfoten sind dunkel, die Krallen ab den Vorderpfoten hell.

„Vermutlich handelt es sich um eine Französische Bulldogge. Darauf lassen Skelett, Pfoten und vor allem Kopf schließen!“, glaubt die Essenerin.

Normalerweise werden Haustiere und somit auch Hunde gechipt. Der Chip sitzt zumeist auf der linken Halsseite, auf Schulterhöhe. Doch dieser war nicht aufzufinden, da ab der Schulter nur noch das Skelett des Hundes übrig geblieben ist.

Mittlerweile befindet sich der Korpus bei einem Essener Tierarzt. Er soll schauen, ob nicht doch ein Chip zu finden ist.

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