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Hund stirbt im Tierheim Essen – Pfleger trauern: „Hast es uns nicht leicht gemacht“

So schützt du deinen Hund vor der Sommerhitze

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Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.

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Essen. Riesen-Trauer im Tierheim Essen!

Wenn ein Hund über die Regenbogenbrücke geht und stirbt, ist nicht nur ein Vierbeiner gegangen. Für viele Menschen ist dann auch ein bester Freund verstorben. Und auch das Tierheim Essen trauert. Denn ein ganz besonderer Hund ist nach langer, langer Leidenszeit von dieser Welt gegangen...

Hund stirbt im Tierheim Essen – „Von Anfang an nicht leicht gemacht“

Auf Facebook nimmt das Tierheim Essen Abschied von Sultan. Der Kangal ist von seinem vorherigen Besitzer nicht richtig versorgt worden, hat es den neuen Betreuern von Beginn an nicht leicht gemacht.

Das Tierheim über die Geschichte der Fellnase: „Du hast dich von niemandem anfassen lassen, selbst von deinem Herrchen nicht. Um dich zu uns zu bekommen, mussten wir dich in Narkose legen. Auch dann hast du es uns nicht leicht gemacht. Gassi gehen war auch immer sehr spannend mit dir, wie eine 'Grande Dame' bist du durch den Park geschlendert mit einem Blick, der einer Queen würdig war. Wenn du nicht mehr weiter wolltest, dann wolltest du nicht mehr weiter und hast dich einfach hingelegt.“

Doch dann begann die Zeit der Krankheiten. Den Tierheim-Mitarbeitern ist eine Umfangsvermehrung am Hals aufgefallen, die gewachsen ist. Auf Facebook heißt es: „Also legten wir dich in Narkose und entfernten sie, gleichzeitig haben wir dich kastriert, da auch deine Gebärmutter entzündet war. Nach der OP hast du schwer in den Seilen gehangen, wir mussten dich aus der Hand füttern. Du bist mit deinen Pflegern durch den Park gewandelt und hast am liebsten auf der Wiese gelegen und alles beobachtet. Täglich bekamst du deine Streicheleinheiten von deiner Lieblingspflegerin, sie hat auch bemerkt, dass bei dir am Brustkorb ein neuer Tumor wächst.“

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Der Hund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben neun Millionen als Haustiere

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Hund muss wegen Tumor eingeschläfert werden

Man habe im Tierheim täglich gebetet, dass der Tumor nicht wachse. Vergeblich. Sultan konnte bald nicht mehr liegen, die allgemeine Verfassung hat sich verschlechtert, der Krebs hat an ihr gezehrt. Das Tierheim musste eine Entscheidung treffen: „Wir haben dich gehen lassen, in Würde. Alle Hundepfleger waren dabei und haben dich über die Regenbogenbrücke begleitet. Jetzt geht es dir wieder gut und du hast keine Schmerzen mehr. Sultan, Queen, geliebte Schnulli.“

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Man werde sie niemals vergessen, heißt es in den Abschiedsworten. Und: „Sultan, du warst ein echtes Original und Kangal durch und durch.“

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Ruhe in Frieden, Fellnase... (mg)