Gymnasiasten aus Essen beeindruckt von Chinareise

Anläßlich ihrer Rückkunft von einer Schul-Reise nach China posieren Teilnehmer vom Burggymnasium mit einem großen roten Knoten, ein chinesisches Gastgeschenk, welches Unendlichkeit symbolisiert und ein Glückssymbol ist. Von links: Yungang Zhang (Leitung Fachschaft Chinesisch), Lehrer Binoy Sinha, Timo Spors (15, Kl.10), Anja Wehrend (Orchesterleitung), Justus Walter (14, Kl.8), Petra Schnell-Klöppel (Schulleiterin) und Robert Müller (15, Kl.9).
Anläßlich ihrer Rückkunft von einer Schul-Reise nach China posieren Teilnehmer vom Burggymnasium mit einem großen roten Knoten, ein chinesisches Gastgeschenk, welches Unendlichkeit symbolisiert und ein Glückssymbol ist. Von links: Yungang Zhang (Leitung Fachschaft Chinesisch), Lehrer Binoy Sinha, Timo Spors (15, Kl.10), Anja Wehrend (Orchesterleitung), Justus Walter (14, Kl.8), Petra Schnell-Klöppel (Schulleiterin) und Robert Müller (15, Kl.9).
Foto: WAZ FotoPool
Burggymnasiasten lernten erstmals die Schüler einer neuen Partner-Schule in Shanghai kennen. In Peking trafen die etwa 40 Schüler auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Einige chinesische Mahlzeiten waren „gewöhnungsbedürftig“, und zwischendurch sang man gemeinsam das Steigerlied.

Essen.. Zwölf Tage lang waren rund 40 Schüler des Burggymnasiums in China unterwegs, und tatsächlich haben einige von ihnen die Hand von Kanzlerin Merkel geschüttelt: Bei der Abschluss-Zeremonie des „Chinesisch-Deutschen Sprachenjahres“ in Peking trafen sie auf die Politikerin, „sie war sehr interessiert und hat gefragt, wie wir Chinesisch lernen“, berichten die Schüler jetzt nach ihrer Rückreise.

Zu den stärksten Eindrücken zählen aber sicherlich die Einblicke in chinesische Familien; Schüler der neuen Partnerschule des Burggymnasiums, einer High School mit deutschem Schwerpunkt in Shanghai, luden die Gäste aus dem Ruhrgebiet zu Abendessen nach Hause ein. „Mindestens 20 Gerichte standen da auf dem Tisch serviert“, erinnert sich Schüler Robert Müller; tapfer hat er alles probiert, vieles war „gewöhnungsbedürftig“. Grundsätzlich, konstatiert er gemeinsam mit Schüler Timo Spors, mochten wir etwa „30 bis 40 Prozent der Speisen“, der Rest war Überwindung oder gar Mutprobe. Manche erinnern sich an Aal „mit krassem Gewürz“, andere lernten gelbe Bohnenpaste, in wabbelige Quader geschnitten, kennen und – lieben? „Naja.“

Gespräche über einfache Themen

Timo Spors hat jetzt das erste Jahr Chinesisch hinter sich, er kommt nun in Stufe Elf bzw. „EF“, und „das was man gelernt hat, reicht für Gespräche über einfache Themen.“ So lernten die Burggymnasiasten, dass die Schüler ihrer neuen Partnerschule Unterricht haben von 7 bis 21 Uhr, 16 Stunden davon wöchentlich Deutsch, und weil das so viel Deutsch ist, gibt es nach 21 Uhr noch weitere Stunden in Mathe und Chemie.

Die Größe der Städte war für alle beeindruckend, „die Straßen des Zentrums von Shanghai sind so voll wie die deutschen Einkaufszonen am dritten Advent-Samstag“, sagt Schulleiterin Petra Schnell-Klöppel. Schüler Justus Walter, der jetzt in Stufe neun kommt, war beeindruckt davon, dass auch gut situierte Akademiker in Hochhäusern leben, die man hier in sozialen Brennpunkten findet. „Aber von innen sind die Wohnungen sehr fein eingerichtet.“ Museumsbesuche, die Zugfahrt von Shanghai nach Peking – die Reise war reich an Höhepunkten. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Höhepunkt war das gemeinsame Singen mit den chinesischen Schülern im 105. Stock des „World Finance Center“ von Shanghai. Sie sangen tatsächlich das Steigerlied.

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