Essen

Grüne in Essen wollen keine neuen Einfamilienhäuser – dieses Gebiet ist betroffen

Der Traum vom neuen Einfamilienhaus in Essen: Die Grünen wollen ihn nicht mehr in jedem Teil der Stadt. (Symbolbild)
Der Traum vom neuen Einfamilienhaus in Essen: Die Grünen wollen ihn nicht mehr in jedem Teil der Stadt. (Symbolbild)
Foto: dpa / Bildagentur-online/Forkel

Essen. Der Vorstoß der Grünen in Hamburg sorgt weiter für Aufregung. In dem von der Partei regierten Bezirk sollen keine neuen Einfamilienhäuser mehr gebaut werden.

Ein Modell, dass sich die Grünen auch in Essen vorstellen können. Das verriet ein Sprecher der Fraktion in Essen der „WAZ“.

Grüne wollen keine neuen Einfamilienhäuser in diesem Gebiet in Essen

Geht es nach Christoph Kerscht sollten der Schwerpunkt in Essen auf dem Neubau von Mehrfamilienhäusern liegen, um gegen die Wohnraumknappheit anzukämpfen.

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Das gilt besonders für ein Gebiet der Stadt. „Im Essener Süden sollten eher keine Einfamilienhäuser gebaut werden, in der Fläche schon gar nicht“, sagte der planungspolitische Sprecher der Grünen-Ratsfraktion Essen gegenüber der Zeitung. Dort wurden in der Vergangenheit die meisten Einfamilienhäuser der Stadt gebaut.

Auch Sören Link hat sich bereits zu dem Thema geäußert. Den Standpunkt des Duisburger Oberbürgermeisters kannst du hier nachlesen >>>

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Grüne sehen Problem im Essener Süden

In anderen Teilen der Stadt sei der Neubau von Einfamilienhäusern nach Ansicht der Grünen in Essen jedoch sinnvoll, um für eine bessere soziale Durchmischung zu sorgen.

Im Süden der Stadt bereitet Christoph Kerscht eine ganz andere Entwicklung Sorgen. Welche das ist, erfährst du hier bei der WAZ >>>

Grüne: Heiße Debatte um „Verbot“ von Einfamilienhäusern

Die Debatte um ein angebliches Verbot von Einfamilienhäusern durch die Grünen wird seit Tagen kontrovers diskutiert.

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Im „Spiegel“ sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter unter anderem: „Ein-Parteien-Häuser verbrauchen viel Fläche, viele Baustoffe, viel Energie. Sie sorgen für Zersiedelung und damit auch für noch mehr Verkehr.“

Angestoßen wurde die Diskussion durch die Ankündigungen der Grünen im Hamburger Norden, keine neuen Bauflächen für Einfamilienhäuser auszuweisen. Seitdem wehrt sich die Partei gegen den Vorwurf, Einfamilienhäuser grundsätzlich verbieten zu wollen.

Grüne Hamburg: „Einfamilienhäuser funktionieren nicht überall“

„Jeder, der in einem Einfamilienhaus lebt, lebt natürlich weiter darin“, stellte der Hamburger Grünen-Politiker Micheal Werner-Boelz gegenüber der „taz“ klar.

Aufgrund der Wohnraum-Knappheit in Hamburg seien Einfamilienhäuser in seinem Bezirk allerdings nicht sinnvoll. „In Metropolen stehen wir vor der Herausforderung, trotz knapper Flächen viel bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Da funktionieren Einfamilienhäuser einfach nicht überall“, so Werner-Boelz.

Ein Grundgedanke, der nun also auch in Essen Einzug erhalten hat. (ak)

 
 

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