Essen

Großrazzia im Revier: Das haben die Beamten in Geschäften gesucht

Im Ruhrgebiet wurde vom Hautpzollamt Duisburg eine Razzia gegen Schwarzarbeit durchgeführt. (Symbolbild)
Im Ruhrgebiet wurde vom Hautpzollamt Duisburg eine Razzia gegen Schwarzarbeit durchgeführt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Essen. Großrazzia im Ruhrgebiet: Am Samstag hat das Hauptzollamt Duisburg mehrere Gewerbe im Ruhrgebiet auf Schwarzarbeit kontrolliert.

Großrazzia im Ruhrgebiet: 100 Zoll-Beamte überprüfen auf mögliche Schwarzarbeit

100 Mitarbeiter der Abteilung „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ haben im gesamten Einzugsgebiet des Hauptzollamtes (Essen, Mülheim, Oberhausen, Duisburg, Kreis Kleve, Kreis Wesel) Einzelhandel, Gastronomien und auch Wochenmärkte bei der Großrazzia überprüft.

Auch im Limbecker Platz waren die Beamten beispielsweise im Einsatz. – falls du dich am Wochenende während deines Shoppingtrubels gefragt hast, warum die Zollbeamten im Einkaufszentrum unterwegs waren.

Die Kontrollen werden auch verdachtsunabhängig regelmäßig durchgeführt. Dabei werden die Daten der Mitarbeiter aufgenommen und anschließend überprüft.

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Rund 420 Personen wurden befragt

Wie die Polizei mitteilte, wurden während der Großrazzia rund 420 Personen aus Einzelhandel, Gastronomie und Wochenmärkten befragt. Dabei wurde zum Beispiel überprüft, ob der Mindestlohn eingehalten wird, illegale Ausländerbeschäftigung oder Sozialleistungsmissbrauch vorliegt.

Überprüfung dauert weiter an

Bisher konnten noch nicht alle Angaben überprüft werden.

In 134 Fällen müssen die Daten der Geschäftsunterlagen weiter geprüft werden. In 64 Fällen geht es dabei um die Einhaltung der Mindestlöhne, in 33 Fällen darum, ob die Sozialversicherung richtig gemeldet wird. (js,lmd)

 
 

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