Großeinsatz der Polizei bei Massenschlägerei vor Disco

Die Polizei musste zu einer Schlägerei in der Essener Innenstadt mit vielen Streifenwagen anrücken.
Die Polizei musste zu einer Schlägerei in der Essener Innenstadt mit vielen Streifenwagen anrücken.
Foto: WAZ FotoPool
  • Zahlreiche Bekannte und Familienangehörige eilten zur Prügelei herbei und bedrohten sich mit Messern
  • Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an und setzte Pfefferspray ein, um die Situation in Griff zu bekommen
  • Drei Männer wurden leicht verletzt, zwei von ihnen waren nicht zu beruhigen und kamen in Polizeizelle

Essen. Großeinsatz für die Polizei vor einer Disco an der Schützenbahn: Dort waren am Sonntagmorgen gegen fünf Uhr zunächst zwei Brüderpaare aneinander geraten, später mischten zahlreiche weitere Personen bei der Schlägerei vor der Disco mit, offenbar Mitglieder libanesischer Großfamilien. Um die Lage vor Ort schnellstmöglich unter Kontrolle zu bekommen, zog die Polizei zahlreiche Streifenwagen zusammen und setzte Pfefferspray ein.

Streitende Brüderpaare rufen Unterstützung herbei

Blaulicht Der Streit entfachte sich zwischen einem 19-Jährigen und seinem Bruder (23) und zwei Männern (30, 32), die laut Polizei ebenfalls Brüder sein sollen. Innerhalb kürzester Zeit wurden Bekannte oder Angehörige informiert. Die Gruppen sollen sich bedroht und mit Stühlen und Messern verletzt haben. Die 30- und 32-Jährigen und ein weiterer 32-Jähriger wurden dabei leicht verletzt. Ob es sich dabei um Schnittverletzungen handelt, wird ermittelt. Rettungssanitäter versorgten sie. Weitere ärztliche Behandlungen lehnten die Beteiligten jedoch ab.

Da das ältere Brüderpaar nicht zu beruhigen war, brachten die Beamten sie schließlich in Handschellen in eine Polizeizelle. Bei dem Älteren stellten die Beamten ein Messer sicher. Die anderen Beteiligten erhielten Platzverweise.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet etwaige Zeugen, die Angaben zu den Geschehnissen oder zu weiteren beteiligten Personen machen können, sich zu melden: 0201/829-0

 
 

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