Essen

Erneute Groß-Razzia im Essener Norden: Polizei, Zoll, Finanzamt und Stadt im Einsatz gegen libanesische Clans

Razzia in Essen am Freitagabend.
Razzia in Essen am Freitagabend.
Foto: Justin Brosch

Essen. Wieder eine Groß-Razzia in Essen: Am Freitagabend kontrollierten Polizei, Zoll, Finanzamt und Stadt Essen mit einem Großaufgebot Shisha-Bars, Restaurants, Personen, verschiedene andere Treffpunke sowie den Verkehr in Altendorf in der nördlichen Innenstadt.

Damit wollen die Behörden in diesen Stadtteilen erneut „Null Toleranz“ zeigen und der Kriminalität libanesischer Clans dort entgegentreten.

Laut Polizeisprecher Ulrich Faßbender wurden mehrere Personen, die die Einsatzkräfte antrafen, vorher per Haftbefehl gesucht. Zudem wurden zwei Führerscheine eingezogen: „Auf dem Berthold-Beitz-Boulevard haben wir zwei Autos angehalten, die statt der erlaubten 50 Stundenkilometer mit 126 km/h unterwegs waren“, sagt Faßbender.

Genaue Zahlen zu Festnahmen, Bußgeldern etc. werden erst am Montag vorliegen. Der Einsatz startete gegen 17 Uhr und lief um 23 Uhr am späten Freitagabend immer noch.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Mehr Großrazzien gegen kriminelle Clans in Essener Innenstadt? – Polizei: „Wir wollen zeigen, dass wir da sind“

Wieder Groß-Razzia gegen kriminelle Clans in Essen: Polizei und Zoll durchsuchen Shisha-Bars – drei Festnahmen

• Top-News des Tages:

Bauarbeiter kippen heißen Asphalt über schlafenden Hund und begraben ihn lebendig – Vier Festnahmen

WM 2018: Tribünen-Irrsinn bei Uruguay gegen Ägypten! Über diese kuriosen Bilder regen die Fans sich mächtig auf

-------------------------------------

Razzia im Essener Norden: Polizei will Präsenz zeigen gegen kriminelle Clans

Mit dieser erneuten Razzia bleibt die Polizei Essen ihrem Konzept treu, Präsenz zu zeigen in der nördlichen Innenstadt und kriminellen Clans keinen Raum zu geben.

„Wir wollen zeigen, dass wir da sind“, machte Polizeisprecherin Judith Herold Ende April gegenüber DER WESTEN deutlich. Im April gab es mehrere Groß-Razzien mit Festnahmen in Essen.

„Die Respektlosigkeit gegen Beamten wollen wir so nicht hinnehmen und stärker durchgreifen“, sagte sie. Denn: No-Go-Areas gebe es im Essener Stadtgebiet nicht. Denn das würde bedeuten, dass die Polizei bestimmte Bereiche nicht mehr betreten würde. Und das sei definitiv nicht der Fall. (lin/jk)

 
 

EURE FAVORITEN