„Goldstücke“: Schultheaterfestival mit und ohne Förderbedarf

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Alle Essener Schulen sind herzlich eingeladen, Theater-Aufführungen in der nächsten Woche in der Weststadthalle zu besuchen. Dort findet zum zweiten Mal das Theaterpädagogik-Festival „Goldstücke“ statt, das der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) organisiert hat. 16 Essener Grund-, Haupt-, Förder- und Realschulen machen mit. Im Vordergrund steht das Thema „Inklusion“, denn Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf stehen auch auf der Bühne. Das ist das besondere an diesem Festival.

„Theaterpädagogische Methoden“, schreiben die Veranstalter im Flugblatt zur Veranstaltung, „eignen sich in hervorragender Weise, Schüler mit unterschiedlichsten Voraussetzungen zu fördern. Die Verschiedenartigkeit der Beteiligten ist dabei nicht Problem, sondern Lösung.“

Das Programm: Die Schule am Hellweg (Klassen vier bis sieben) unternimmt eine „fast gewöhnliche U-Bahn-Fahrt“ (Montag, 2. Juni, 10.30 Uhr); die Mittel-und Oberstufe der Schule führt „Frühlings Erwachen“ als Tanz-Musik-Stück für 50 Beteiligte auf (Montag, 2. Juni, 10.30 Uhr).

Weitere beteiligte Schulen sind zum Beispiel die Grundschule im Steeler Rott, die Grundschule am Wasserturm und die Joachimschule.

Es gibt dieses Mal auch ein Gastspiel: Es tritt auf die Gesamtschule Herzogenrath mit ihrem Stück „Paradise City“ (Dienstag, 3. Juni, 14.40 Uhr).

Die Albert-Liebmann-Schule, die Hauptschule an der Wächtlerstraße und die Realschule Überruhr sind ebenfalls mit Tanz, Schauspiel und Musik vertreten: „Schwere Jungs“ heißt zum Beispiel das Tanz- und Theaterstück der Hauptschule an der Wächtlerstraße, frei nach Schillers „Räuber“ (Mittwoch, 4. Juni, 14 Uhr). Die Realschule Überruhr zeigt: „Es hat angefangen“, ein Schauspiel, es geht um Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit (Mittwoch, 4. Juni, 14 Uhr). Auch die Pestalozzischule, die Comeniusschule sowie die Förderschule am Steeler Tor beteiligen sich. Darüber hinaus machen die Grundschule Heinickestraße, Bergmannsfeld und die Schule an der Rahmstraße mit. Die Rahmstraße kommt mit dem Stück „Rotkäppchen – einmal anders“. Angekündigt wird eine „ganz eigene Rotkäppchen-Version, gesprochen in der eigenen Sprache der Schauspieler“ (Fr., 6. Juni, 10.30 Uhr).

 
 

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