Essen

Mehr Gewalt in Zügen des VRR – Bewaffnete Angriffe gegen Zugpersonal haben stark zugenommen

Die Übergriffe auf das Zugpersonal haben stark zugenommen. (Symbolbild)
Die Übergriffe auf das Zugpersonal haben stark zugenommen. (Symbolbild)
Foto: dpa
  • In den Bahnen des VRR gab es 2017 mehr Vorfälle als noch 2016
  • Täter sind viel öfter bewaffnet
  • Zugpersonal soll künftig zu zweit unterwegs sein

Essen. Es gibt deutlich mehr Gewalt in den Regio-Zügen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)! Das gab der VRR nun in seinem veröffentlichten Sicherheitsbericht für das Jahr 2017 bekannt.

2000 Vorfälle mehr hat es 2017 im Vergleich zum Vorjahr gegeben. Insgesamt rund 19.368 Fälle, wie aus dem Sicherheitsbericht hervorgeht.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Unfall auf der Krayer Platte in Essen: Langer Stau im Feierabendverkehr – zwei Personen leicht verletzt

FC Schalke 04: Der FC Barcelona schwärmt von diesem königsblauen Profi

• Top-News des Tages:

Der Zoff geht weiter: Oliver Pocher rechnet in offenem Brief mit Boris Becker ab

Madeleines drittes Kind – Prinzessin Adrienne getauft

-------------------------------------

Unter diese Vorfälle fallen unter anderem Raub, Belästigungen, Vandalismus und sexuelle Übergriffe.

Aus dem aktuellen Sicherheitsbericht geht außerdem hervor: Vor allem Übergriffe auf das Zugpersonal haben stark zugenommen. Dagegen will die Deutsche Bahn nun vorgehen.

Zugbegleiter sollen mehr zu zweit unterwegs sein

Zugbegleiter sollen verstärkt zu zweit unterwegs sein, mehr Polizei soll in den Regional- und S-Bahnen präsent sein.

Ein weiteres großes Problem laut dem Sicherheitsbericht 2017: Kontrollen bei größeren Gruppen würden sich immer mehr als Sicherheitsrisiko entpuppen. Denn viele Täter haben mittlerweile Messer oder andere Waffen immer mit dabei, womit sie das Zugpersonal schwer verletzen können.

Verkehrsüberwachung per Kamera fraglich

Ob die Verkehrsüberwachung weiterhin per Videoüberwachung erfolgen kann, muss nun nach der neuen EU-Datenschutzverordnung erstmal geprüft werden. Sollte dies kein Problem darstellen, bleiben die Kameras und es sollen möglicherweise sogar noch mehr eingesetzt werden. (fb)

 
 

EURE FAVORITEN