Essen

Gewalt in Essener Innenstadt: Junge Männergruppen sorgen für Ärger - Jetzt fordern Nachbarn mehr Videoüberwachung

Immer mehr Gewalt und Drogenhandel in der Essener Innenstadt? Der Heinrich-Reisner-Platz wird immer häufiger zum Ärgernis für Nachbarn und Geschäftsleuten.
Immer mehr Gewalt und Drogenhandel in der Essener Innenstadt? Der Heinrich-Reisner-Platz wird immer häufiger zum Ärgernis für Nachbarn und Geschäftsleuten.
Foto: Socrates Tassos/ Funke Foto Service
  • Gewalt auf dem Heinrich-Reisner Platz in Essen ärgert Geschäftsleute und Nachbarn
  • Jugendliche sammeln sich in Großgruppen an
  • Anwohner vermuten auch Drogenhandel

Essen. Der Reisner-Platz in der Essener Innenstadt soll immer wieder Treffpunkt für aggressive Gruppen von Jugendlichen aus den Maghreb-Staaten sein, die dort für Ärger sorgen. Auch der Essener Polizei sei die Situation bekannt. Das berichtet die WAZ.

Dabei komme es auch häufig zu Gewalt untereinander. Doch wenn die Polizei eintrifft, sind die Verdächtigen meistens schon verschwunden. Vor allem am Wochenende sei das ein Problem.

Essener Geschäftsleute wollen mehr Videoüberwachung

Deshalb fordern die Geschäftsleute aus der Essener-City jetzt mehr Videoüberwachung. „Das würde sicher helfen“, sagt Bernd Bittkow, Direktor des Select Hotels Handelshof.

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Zuletzt kam es an Weihnachten zu einer Schlägerei, die laut der Polizei in gefährlicher Körperverletzung endete: Anwohner und Zeugen vermuten auch, das auf dem Reisner-Platz mit Drogen gehandelt wird.

Essener Polizei überprüft Ausweitung der Kameraüberwachung

So schnell wird es jedoch auf dem Reisner-Platz keine Video-Überwachung geben: „Die rechtlichen Anforderungen an die Videoüberwachung sind sehr hoch. Eine Ausweitung ist deshalb so ohne Weiteres nicht möglich“, so ein Polizeisprecher gegenüber der WAZ. Die Polizei will aber in Zukunft häufiger Kontrollen durchführen. (mj)

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