Essen

Nach Gewalt-Eskalation in Essener Shisha-Bar: So geht es der verletzten Polizistin jetzt

Die Kontrolle einer Shisha Bar in Essen ist kürzlich eskaliert. (Symbolbild)
Die Kontrolle einer Shisha Bar in Essen ist kürzlich eskaliert. (Symbolbild)
Foto: Montage: DER WESTEN / dpa

Essen. Bei der Kontrolle der Shishabar „Buddy Bar“ auf dem Kopstadtplatz in Essen sind Polizisten kürzlich brutal attackiert worden. Vor allen Dingen eine Polizistin ist dabei hart angegangen und verletzt worden.

In einem Interview mit dem „Focus“ erklärte Polizeisprecher Ulrich Faßbender das Ausmaß der Verletzungen. Demnach habe die Polizistin am ganzen Körper Prellungen und am Hals Würgemale erlitten. Anschließend sei sie einige Tage ausgefallen, ist aber mittlerweile wieder dienstfähig.

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Hintergrund des Routineeinsatzes sei eine Kontrolle der Einhaltung des Jugendschutzes in der Bar gewesen.

„Dabei fiel zudem auf, dass der Bar-Betreiber zu viele Stühle und Tische auf die Straße gestellt hat, so dass niemand mehr durchkam. Für einen solchen Einsatz ist es völlig normal, dass wir mit einer Streifenwagenbesatzung anrücken“, erklärt Faßbender.

Null-Toleranz-Strategie Grund für Zunahme von Aggressionen

In der jüngeren Vergangenheit geht die Polizei mit einer Null-Toleranz-Strategie gegen Clan-Strukturen in Essen vor. Das führe laut Faßbender dazu, „dass die Aggressionen innerhalb der Clans zunehmen.“

Auch die Buddy-Bar und deren Besitzer seien dieser Klientel zuzurechnen. Der Betreiber selbst und auch alle Täter seien der Polizei bekannt. „Es geht nun darum, die Ermittlungen schnell abzuschließen und sie vor Gericht zu bringen.“ (jp)

 
 

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