Gesucht: Ein Kreuz für die Pfarrei

Frintrop..  Der Kunstverein im Bistum Essen e.V. lobt alle zwei Jahre mit dem Deutschen Liturgischen Institut (Trier) und dem Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Uni Bochum einen Gestaltungswettbewerb unter dem Titel „ars liturgica“ aus. Schirmherr von „ars liturgica“ ist Bischof Franz-Josef Overbeck.

Vor zwei Jahren gewann die Künstlerin Claudia Marx den Wettbewerb mit ihrem Entwurf für die Heilig-Kreuz-Kirche in Gladbeck. Welcher Entwurf 2015 gewinnen wird, ist offen. Fest steht, dass ein Vortragkreuz gestaltet werden soll. Fest steht auch, dass es seinen Platz in St.Josef (Frintrop) haben wird. Die Pfarrei hatte sich mit Kirchenvorstand Pfarrer Wolfgang Haberla beworben.

Die Gemeinde St. Josef hat zurzeit zwar ein Vortragekreuz, Wolfgang Haberla verbindet mit dem Zuschlag aber eine neue Außenwirkung. „Mir ist es wichtig, dass sich unsere drei Gemeinden in dem neue Vortragekreuz wiederfinden werden. Es soll zeigen, dass wir gemeinsam unterwegs sind“, sagt er. Zur Pfarrei gehören neben St. Josef (Frintrop) auch St. Paulus (Gerschede) sowie St. Antonius Abbas (Schönebeck).

Neue Perspektiven

Das neue Vortragekreuz soll nicht nur bei Prozessionen, Wallfahrten und dem Gottesdienst vorangetragen werden, sondern auch dazu verhelfen, neue Perspektiven auf Kreuz und Auferstehung zu entdecken, so steht es in der Ausschreibung von „ars liturgica“. Neue Wahrnehmungs- und Herangehensweisen seien daher ausdrücklich erwünscht.

Praktische Aspekte werden allerdings auch nicht vernachlässigt: Das Kreuz müsse eine einfache Handhabung erlauben, der Aufwand für Pflege und Reinigung sollte möglichst gering sein und auch eine angemessene Aufbewahrung außerhalb der Liturgie soll gewährleistet sein.

Tag der Kreuzerhöhung

Laut Ausschreibung ist geplant, dass der von der Jury ausgewählte Entwurf des Vortragekreuzes bis zum Tag der Kreuzerhöhung (14. September) umgesetzt sein soll. Im September böte sich zudem gleich ein zweiter Termin, an dem das neue Kreuz der Pfarrei St. Josef getragen werden könnte. Dann wird die alle zwei Jahre stattfindende Wallfahrt organisiert, an der zuletzt 400 bis 600 Gläubige teilnahmen. In diesem Jahr geht es zur Kirche am Innenhafen in Duisburg.

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