Galeria Karstadt Kaufhof: Jetzt wird es ernst! Dieser Termin könnte alles entscheiden

Galeria Karstadt Kaufhof: Dem Unternehmen steht Ernstes bevor. Ein Termin könnte über alles entscheiden. (Symbolbild)
Galeria Karstadt Kaufhof: Dem Unternehmen steht Ernstes bevor. Ein Termin könnte über alles entscheiden. (Symbolbild)
Foto: dpa

Die Corona-Krise ließ auch die Krise bei Galeria Karstadt Kaufhof wachsen. Und jetzt wird es ernst um die Warenhauskette! Schon sehr bald wird möglicherweise über die Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof entschieden.

Ein Termin könnte alles entscheiden.

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Galeria Karstadt Kaufhof: Warenhauskette steht vor ernstem Termin

Nach Verlusten in Höhe von mehr als 170 Millionen Euro in den Monaten zwischen Januar und März sowie dem Scheitern eines Kredits in Höhe von 775 Millionen Euro stellte Galeria Karstadt Kaufhof einen 87-Seiten langen Insolvenzplan auf.

Der „Wirtschaftswoche“ liegt dieser Insolvenzplan vor. Die Zeitschrift berichtet, dass die Zahl der Mitarbeiter stark reduziert werden soll. Demnach will Galeria Karstadt Kaufhof die Zahl der Mitarbeiter von 22.265 auf rund 16.500 senken. Damit entfallen 5.915 Stellen.

Entscheidend in der Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof ist dabei ein Termin: der kommende Dienstag. Denn dann werden die Gläubiger des Unternehmens über den Insolvenzplan abstimmen.

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Unternehmen kämpft gegen Insolvenz

Dem Insolvenzplan zufolge heißt es: „In der letzten Februarwoche betrug der Umsatzrückgang bereits minus 18 Prozent und stieg innerhalb der folgenden zwei Wochen auf minus 30 Prozent in der elften Kalenderwoche an.“ Mitte März schlossen die Warenhäuser dann schrittweise wegen des Coronavirus‘. Während dieser Zeit soll der Liquiditätsbedarf zur Deckung der Fixkosten pro Woche rund 80 Millionen Euro betragen haben. Im März waren Verhandlungenüber über eine Bundesbürgschaft für einen Kredit in Höhe von 775 Millionen Euro an den Banken gescheitert, sodass der Geschäftsführung praktisch nur die Insolvenz blieb, wie die „Wirtschaftswoche“ schreibt.

Im Juni öffneten die Filialen dann wieder ohne Beschränkungen. Doch die Kundenfrequenz sei „erheblich unter den Vorjahreswerten“. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzverlust von einer Milliarde Euro. (nk)

 
 

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