Gänsehaut-Momente in Grugahalle: „Lasst uns Weihnachtslieder singen“

änsehaut-Momente, allerdings noch nicht in Essen, sondern in Berlin: Im Stadion „An der Alten Försterei“ gab es  am 23. Dezember 2015 ein Weihnachtssingen mit 28 500 Teilnehmern.
änsehaut-Momente, allerdings noch nicht in Essen, sondern in Berlin: Im Stadion „An der Alten Försterei“ gab es am 23. Dezember 2015 ein Weihnachtssingen mit 28 500 Teilnehmern.
Foto: imago
  • Beim Weihnachtssingen in der Grugahalle am 18. Dezember hoffen die Veranstalter auf 5000 Sänger
  • „Keiner muss frieren, die Kleinsten können am Boden rumkrabbeln“, sagt Jorit Ness, Stiftung Universitätsmedizin
  • Der Erlös kommt kranken und schwerstkranken Kindern der Kinderklinik am Uniklinikum zugute

Essen. Das Singen in der großen Gruppe – oder auch im Rudel – hat in Essen schon eine Tradition. Jetzt wollen die Stiftung Universitätsmedizin, Stadt und Essen Marketing GmbH (EMG) noch eine drauflegen: „Lasst uns Weihnachtslieder singen“ heißt es am Mittwoch, 21. Dezember, ab 17 Uhr in der Gruga: Beim Weihnachtssingen in der größten Halle der Stadt ist Platz für 5000 Sänger – und damit für den größten Chor der Stadt.

Die Idee des gruppendynamischen Singens ist nicht neu. Muss sie aber auch gar nicht sein, um in dieser Dimension ein Erfolg in Essen zu werden: Der „Day of Song“ im Ruhrgebiet ist beliebt, und in Köln und in Berlin waren 2015 überdimensionale Weihnachtskonzerte im Stadion bereits Erfolge. „Wir setzen auf die Halle. Da sind wir wettersicher, da wird es kurz vor Weihnachten schön kuschelig. Keiner muss frieren und die kleinsten Sänger können auch am Boden rumkrabbeln“, erklärt Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin am Uniklinikum.

Erlös kommt schwerstkranken Kindern zugute

Die dortigen Gesundheitsexperten sind passender Partner beim Singen, schließlich wirbt der Deutsche Sängerbund mit dem Slogan „Sing mit – bleib fit“. Der Erlös des großen Konzerts, bei dem nicht nur zugehört, sondern mitgesungen wird, unterstützt diejenigen, denen es nicht so gut geht: Er kommt kranken und schwerstkranken Kindern der Kinderklinik am Uniklinikum zugute.

„Deshalb hoffen wir auf möglichst viele Teilnehmer und auf ein mögliches tolles Ergebnis. Sowohl beim Konzert als auch beim Erlös“, sagt Jorit Ness mit Blick auf den 21. Dezember. Neben den Schulen werden in diesen Tagen die Chöre aller Musikfarben und Altersklassen in der Stadt kontaktiert. Familien und Cliquen sind willkommen. Und natürlich jede Einzelstimme, die mehr oder weniger gut singen kann und die Gänsehaut-Momente in der Grugahalle miterleben will.

„In der Weihnachtsbäckerei“, „Stille Nacht“ und „O Tannenbaum“

Erste Unternehmen, wie Kötter Security, haben bereits Kontingente für ihre Mitarbeiter bestellt. „Wir hoffen auf eine bunte Mischung, egal ob Tenor oder Sopran, Profisänger oder Hobbysänger im heimischen Bad“, sagt Jorit Ness.

Start ist am 21. Dezember um 17 Uhr. Dann soll 90 Minuten lang gemeinsam gesungen werden. Die Band „Discoriffic“ übernimmt die musikalische Begleitung.

Auf dem Programm stehen Klassiker wie „In der Weihnachtsbäckerei“, „Stille Nacht“ oder „O Tannenbaum“. Bei einer begleitenden Aktion unsere Zeitung können sich Familien kostenlos mit dem zufälligerweise auch anwesenden Weihnachtsmann fotografieren lassen und die Aufnahme mitnehmen.

>> KINDER BEKOMMEN EINE WAFFEL

Eintrittskarten für die Großveranstaltung in der Grugahalle gibt es für sechs Euro (Erwachsene) und drei Euro (Kinder) – jeweils plus Vorverkaufsgebühr – an allen Vorverkaufstellen oder im Internet unter www.eventim.de oder unter 0201//7244290.

Die Karten können auch direkt in der Uniklinik an der Hufelandstraße erworben werden. Dort werden sie ohne Vorverkaufsgebühr verkauft.



Für Kinder ist im Eintrittspreis eine Waffel enthalten.


 
 

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