Fünf Millionen Besucher bei 66. Essener Lichtwochen

Spanien war das Gastland bei den 66. Essener Lichtwochen.
Spanien war das Gastland bei den 66. Essener Lichtwochen.
Foto: FUNKE Foto Services
Fünf Millionen Besucher kamen zu den 66. Essener Lichtwochen, so die Bilanz der Essen Marketing GmbH (EMG). Schausteller fordern mehr Investitionen.

Essen.. Die am Mittwoch zu Ende gegangenen 66. Essener Lichtwochen mit dem Gastland Spanien haben die Rekordmarke von fünf Millionen Besuchern doch noch annähernd erreicht – trotz des schleppenden Weihnachtsmarkt-Starts. „Es freut uns, dass der Mix aus Budenzauber und Lichterglanz wieder so viele Menschen in die Innenstadt gelockt hat. Gäste, von denen auch der Einzelhandel, die Hotellerie und die Gastronomie profitieren konnten“, zog Dieter Groppe, Geschäftsführer der EMG – Essen Marketing GmbH Bilanz.

Dennoch fordern die Schausteller von der EMG mehr Investitionen, um den Weihnachtsmarkt attraktiver zu gestalten. Sie weisen auf die wachsende Konkurrenz in den Nachbarstädten hin.

Nächstes Gastland: Dänemark

Der Essener Einzelhandel teilt diese Forderung nur bedingt. „Der Weihnachtsmarkt ist kein Selbstläufer und gehört sicher immer wieder auf den Prüfstand“, sagte Marc Heistermann, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes. Allerdings warnte er, das erfolgreiche Konzept zu vorschnell für veraltet zu erklären. 2015 hätten viele Faktoren wie Wetter, Bahnprobleme und Terrorgefahr dazu geführt, dass weniger Menschen den Weihnachtsmarkt besuchten.

Das Gastland der 67. Lichtwochen (30. Oktober bis 7. Januar) steht indes auch schon fest: Es wird Dänemark sein. (jgr)

 
 

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