Flüchtlingshilfe sucht weiter nach Räumen für Kleiderkammer

Stadtwald/Werden.  Der Zuspruch ist ungebrochen. Zur Unterstützung der Flüchtlingsinitiative „Werden hilft“ gab es jetzt eine Spende von der Stiftsschule in Stadtwald. Dort hatte man die Projektwoche unter das Motto „Miteinander - Füreinander“ gestellt. Einige Kinder haben sich auch mit der Flüchtlingsthematik auseinandergesetzt. Die Plakate zu Problemen der Herkunftsländer und der Fluchtwege wurden im Rahmen des Schulfestes präsentiert.

Der Erlös vom Verkauf der „Miteinander-Füreinander“-Spielebuttons und 50 Prozent der Einnahmen des Verkaufs von Essen und Trinken wurden am Dienstag Dietmar Bode von „Werden hilft“ übergeben.

Doch nach wie vor ist der Verein auf der Suche nach geeigneten Räumen für eine Kleiderkammer - derzeit sicherlich das größte Problem. Gemeinsam mit vielen weiteren Ehrenamtlichen stemmen Rhena Beckmann-Fuchs, Annette-Henriette Dirkes und Dietmar Bode dieses Projekt. Noch bleibt die Hoffnung auf Räume in der ehemaligen LVR-Landesklinik in der Barkhofenallee.

Doch Rhena Beckmann-Fuchs bittet in einer Rund-Mail alle Ehrenamtlichen des Vereins: „Solltet ihr eine Idee haben, wo es noch Möglichkeiten für eine Kleiderkammer gäbe, fragt dann bitte dort an und gebt uns einen Hinweis.“

Rund 180 Flüchtlinge leben derzeit im Zeltdorf am Volkswald, und wenn die ehemalige Klinik belegt sein wird, und die Erstaufnahmeeinrichtung an der Hammer Straße im Januar eröffnet, sind die Bedarfe enorm groß. Derzeit fehlen vor allem Schuhe, Jeans und Oberbekleidung für junge Männer in den Größen S und M, außerdem Sportbekleidung, Sportschuhe und Taschen - und es fehlt eben nach wie vor das Wichtigste: Lagerräume und eine Kleiderkammer.

 
 

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