Essen

Dieser Essener bürgte einst für drei Flüchtlinge – jetzt fürchtet er deshalb den finanziellen Ruin

Foto: Dominik Möller

Essen. Sie haben für Flüchtlinge gebürgt - jetzt will die Stadt Essen die Hartz-IV-Kosten für Syrer von ihren Flüchtlingsbürgen zurück.

Wie die „WAZ“ berichtet, sollen 200 Essener betroffen sein. Das Jobcenter will von ihnen Hartz-IV-Unterhaltskosten für die Flüchtlinge zurückfordern.

Eine Sprecherin der Stadt erklärte, dass die Behörde entsprechende Schreiben verschicken werde. Die Stadt handele auf Grundlage einer Vorgabe des NRW-Arbeitsministeriums.

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Essen ist damit nicht der einzige Fall, in dem Betroffene Forderungen mit bis zu fünfstelligen Beträgen erwartet.

Bürgen halfen Flüchtlingen mit Visum

In Essen hatten Bürger während der Flüchtlingswelle für syrische Flüchtlinge gebürgt - in der Regel drei oder fünf Jahre.

So wurde Syrern, die aus den Kriegsgebieten fliehen wollten, ermöglicht, legal mit einem Visum nach Deutschland einzureisen.

„Allerdings hat man uns bei der Ausländerbehörde damals gesagt, dass die Ansprüche nicht weiter verfolgt werden, sobald die Flüchtlinge hier einen Asylantrag stellen“, berichtet ein Essener der „WAZ“. Er hatte 2016 für drei Menschen gebürgt und damals eine Frau und ihren Kindern die lebensgefährliche Flüchtlingsroute erspart.

Angst vor Pleite

Jetzt fürchtet er: „Wenn das nun mit der Rückforderung so kommt, dann bin ich pleite.“

Den ganzen Artikel kannst du in der WAZ lesen.

 
 

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