Essen

Feuerwehr-Großeinsatz in Essen: „Giftfässer“ auf dem Gelände der Universität gefunden – jetzt ermittelt der Staatsschutz

Die Feuerwehr untersuchte die Fässer zwei Stunden lang.
Die Feuerwehr untersuchte die Fässer zwei Stunden lang.
Foto: Rene Anhuth / ANC-NEWS

Essen. Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ist es am Samstagmittag an der Universität Essen wegen gelber Fässer mit Totenkopf-Symbolik gekommen, aus denen grüne Flüssigkeit auszulaufen schien.

Mitten auf dem Gelände der Universität Essen hat ein Mitarbeiter des Wachdienstes drei Personen in weißen Schutzanzügen gesehen, die sich vom Tatort entfernten. Er rief den Notruf.

Dabei soll es sich um Aktivisten aus dem rechts-konservativen Spektrum gehandelt haben, die auch Flugblätter auf dem Campus verteilten.

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Großeinsatz in Essen

Doch die Feuerwehr konnte nach zahlreichen Messungen Entwarnung geben. „Wir dachten zunächst, dass die Flüssigkeit ausgelaufen war. Sie wurde aber nur daneben aufgetragen“, erklärte die Feuerwehr nach dem zweistündigen Einsatz.

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Flüssigkeit ist nicht giftig

Die Flüssigkeit sei nicht giftig. Es sei eine fluoreszierende Farbe. Die Fässer waren fest verschlossen. Aber nachdem die Spezialkräfte der Feuerwehr sie hochgehoben hatten, stellten sie fest, dass diese wohl leer waren.

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Niemand wurde bei der Aktion verletzt. Die unbekannten Täter waren aber nicht mehr vor Ort, als die Polizei und Feuerwehr eintrafen.

Polizei fahndet nach den Tätern

Die Polizei stellte die Fässer sicher und fahndet nun nach den Tätern, die wohl mit einem weißen Ford Transit weggefahren sind, wie Polizeisprecher Lars Lindemann erklärte. Die Ermittlungen dauern an.

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Da es sich wohl um eine politisch motivierte Tat handelt, ist auch der Staatsschutz eingeschaltet worden. Die „Identitäre Bewegung“ soll sich noch am Samstag zur Tat bekannt haben. (jk mit dpa)

 
 

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