Essen

Feuerwehr-Einsatz an einstürzendem Bergbaustollen in Essen: Rund 15 Tonnen Beton ausgelaufen

Rund zehn Kubikmeter Beton liefen aus einem Bergbaustollen in Heisingen aus.
Rund zehn Kubikmeter Beton liefen aus einem Bergbaustollen in Heisingen aus.
Foto: Feuerwehr Essen

Essen. Rund 15 Tonnen flüssiger Beton ist am Mittwochmorgen in Essen-Heisingen beim Verfüllen alter Bergwerkschächte am Stauseebogen ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte an, um den Beton mit Sandsäcken aufzuhalten.

Wegen Einsturzgefahr der 1952 stillgelegten Zeche Voßhegge verfüllt die Ruhrkohle AG die Hohlräume des Schachtes. Allein am Mittwoch wurden rund 60 Kubikmeter Beton von oben im Bereich der sogenannten „geologischen Wand“ in die Hohlräume eingelassen.

„In den 80er Jahren wurde der Stollenmund der Zeche neu aufgebaut und mit Gittern und einer zurückliegenden Betonwand gesichert. Über genau diese Wand ist heute der Beton ausgetreten und über den Stauseebogen in Richtung der Baustelle für die neue Kampmannbrücke gelaufen“, teilte Feuerwehrsprecher Mike Filzen am Nachmittag mit.

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Der Beton lief in die Richtung der neuen Kampmannbrücke

Zehn Kubikmeter des Betons liefen über die Straße in Richtung neuer Kampmannbrücke, ohne das Landschaftsschutzgebiet oder die Ruhr beziehungsweise den Baldeneysee zu verschmutzen.

Die Feuerwehr unterstützte die Mitarbeiter der Baustelle mit Sandsäcken. Dieser beseitigten das Material außerdem mit einem Radlader.

Es gab keine Verletzten

Die Straße an der Brückenbaustelle am Stauseebogen war für rund zwei Stunden gesperrt. Niemand wurde verletzt. (js)

 
 

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