Fatigue-Syndrom: Experten geben Tipps

Holsterhausen.  An Krebs erkrankte Menschen fühlen sich oft schlapp, angespannt oder traurig. Betroffene leiden dann unter Umständen unter dem so genannten Fatigue-Syndrom. Das macht sich durch eine extreme Müdigkeit bemerkbar, die wiederum die Lebensqualität sichtbar beeinträchtigt. Die Mitarbeiter der Uni-Frauenklinik Essen möchten Betroffenen helfen und bietet daher ab dem morgigen Dienstag, 11. November, ein Schulungsprogramm an (17-18:30 Uhr, Hufelandstr. 55).

Dieses besteht aus sechs wöchentlichen Treffen à 90 Minuten. Es gibt viele Tipps und Anregungen, wie man sich trotz des Fatigue-Syndroms den Alltag erleichtern kann. Das Schulungsprogramm wird größtenteils von Sibylle Marcin, Pädagogin mit Weiterbildung in der Psychoonkologie, vermittelt. Die medizinischen Aspekte bei der Entstehung von „Fatigue“ erklärt Dr. Oliver Hoffmann, Leitender Oberarzt des Uni-Brustzentrums. Per Teigelack, Arzt am LVR-Klinikum für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bespricht zudem verhaltenstherapeutische Maßnahmen.

Anmeldung notwendig

Anmeldung und auch weitere detaillierte Vorabinformationen zum Schulungsprogramm gibt’s direkt im Brustzentrum unter 0201 723 23 46. Die Teilnahmegebühren in Höhe von 90 Euro übernimmt mitunter die Krankenkasse.