Evag rüstet weiter auf

Die Evag geht im Gegensatz zur Deutschen Bahn offen mit ihrem Kamera-Konzept um. Busse fahren bereits seit einigen Jahren mit Kameras, sagt Evag-Sprecher Olaf Frei. Bei den Fahrzeugen auf der Schiene hätten inzwischen 85 Prozent die Videoüberwachung. Das Ziel: 100 Prozent.

In ihren Anlagen im U-Bahn-Bereich wie an den Bahnsteigen und Tunneln hat die Evag rund 250 Kameras angebracht. „Wir sind dabei, 280 weitere zu installieren“, sagt Frei. Die Bilder werden 36 Stunden gespeichert, „dann wird alles gelöscht“. Außer ein Fahrer beobachtet einen Vorfall, dann kann er einen Knopf drücken. Dann werden die Aufnahmen 15 Minuten vor und nach dem Drücken gespeichert. Anschauen darf sie nur ein Mitarbeiter der Evag, der dazu eine Datenschutzgenehmigung hat, erklärt Frei. Die Kameras dienen bei der Evag der Prävention und helfen mitunter bei der Aufklärung von Straftaten. Was auch die Evag mit Blick auf den Datenschutz nicht überwacht: Bushaltestellen.

 
 

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