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Essener Weihnachtsmarkt vor dem Aus? Terrorsperren würden 200.000 Euro kosten

Betonsperren sollen terroristische Angriffe beim „Essen Original“aufhalten.
Betonsperren sollen terroristische Angriffe beim „Essen Original“aufhalten.
Foto: DER WESTEN
  • Essen Original wurde durch Betonklötze abgesichert
  • Die sollen auch beim Weihnachtsmarkt schützen
  • Das Problem: Wer soll die 200.000 Euro Miete zahlen?

Essen. Die Gleichung ist simpel: Einmal Weihnachtsmarkt in der Essener City plus dutzende Betonblöcke, die wochenlang als Absicherung gegen Terroranschläge dienen sollen, gleich: 200.000 Euro Mietkosten. Das berichtet die WAZ und beruft sich auf EMG-Chef Dieter Groppe.

Nur: Eine Lösung für die Gleichung ist nicht in Sicht. Die Essener Marketing GmbH wird den finanziellen Mehraufwand nicht tragen. Räumt aber ein: „Wenn wir die Kosten auf die Buden umlegen, wäre der nächste der letzte Weihnachtsmarkt", sagte Groppe der WAZ.

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1000 Euro würde das jeden Weihnachtsstand kosten. Zu viel. Stattdessen müsse man eine andere Lösung finden, so Groppe.

Der EMG-Chef schlägt daher langfristig vor, Sicherheitspöller fest anzuschaffen, statt sie zu mieten. Von der Stadt heißt es dazu bereits: „Wir stecken zur Zeit unsere Köpfe zusammen."

Den ganzen WAZ-Artikel kannst du hier nachlesen.

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